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Beamen Sie sich ins Stadion – mehr Fußballerlebnis dank Beamer, Leinwand & Co.

Die WM auf einem großen TV ist schon ein Hingucker im wahrsten Sinne des Wortes. Wer sich oder seinen Gästen beim Private Viewing aber noch mehr Bild bieten möchte, sollte seinen Blick einmal in Richtung eines Beamers schweifen lassen – auf der großen Leinwand kommt zuhause nämlich gleich noch mehr Stadionatmosphäre auf. Was gilt es bei der Beamer-Auswahl zu beachten?

DLP oder LCD – eine Frage der Technik

Der Großteil der heutigen Beamer arbeitet mit dem sogenannten Digital Light Processing (DLP) oder dem Liquid Crystal Display (LCD)-Verfahren. Ersteres erzeugt das Bild mithilfe von Millionen kleiner Spiegel, die Hauptvorteile sind ein hoher Kontrast und eine feine Linienzeichnung. LCD-Projektoren teilen das weiße Licht ihrer Lampe in die Grundfarben Blau, Rot und Grün auf, die dann zu einem Bild zusammengesetzt werden. Hier sind die Vorteile sehr farbgetreue Bilder mit sehr guten Farbverläufen und eine feine Abgrenzung der Pixel.



Der Kontrast – eine Frage der Lichtverhältnisse

Das Kontrastverhältnis steht für den Helligkeitsunterschied zwischen Schwarz und Weiß. Steht in der Produktbeschreibung eines Beamers beispielsweise ein Kontrastverhältnis von 10.000:1, so bedeutet dies, dass der hellste Punkt zehntausendmal so hell ist wie der dunkelste Punkt. Mit der Höhe des Kontrasts steigt die Natürlichkeit und die wahrgenommene Schärfe des Bilds. Beim Außeneinsatz spielt das Kontrastverhältnis eine nicht so große Rolle wie beim Inneneinsatz in dunklen Räumen – ein Mindestverhältnis von 5.000:1 ist aber an allen Einsatzorten zu empfehlen.

Die Helligkeit – eine Frage der Lichtstärke

Spätestens, wenn der Beamer ein WM-Spiel draußen auf der Terrasse oder im Garten übertragen soll, ist die Lichtstärke ein wichtiger Faktor. Sie wird üblicherweise in ANSI-Lumen angegeben. Je heller das Licht der Umgebung, desto heller muss auch das Bild sein, das der Projektor auf Haus-, Zimmer- oder Leinwand wirft. Zwei weitere wichtige Faktoren, die an dieser Stelle beachtet werden müssen, sind die Größe des projizierten Bildes sowie der Abstand zwischen Beamer und Bildfläche – denn mit mehr Abstand wird die Intensität des Lichts schwächer. Genügen beispielsweise in einem völlig abgedunkelten Raum unter Umständen bereits 2.000 Lumen für ein gutes Bild, können in einem Wohnzimmer mit Fenster schon um die 4.000 Lumen nötig werden.

Lautstärke und Anschlüsse…

…sind weitere Faktoren, die in die Entscheidung für ein Beamer-Modell einfließen können. Eine Lautstärkeentwicklung von über 30 Dezibel empfinden bereits viele Menschen als störend. Für den Privatgebrauch ist wohl ein HDMI-Anschluss die gängigste und bequemste Lösung – er überträgt sowohl Ton als auch Bild und ist bei den meisten audiovisuellen Geräten heute Standard.