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So verbrauchen Sie möglichst wenig Strom beim Betrieb der Spülmaschine

Immer wieder flammt die Diskussion auf, ob das Abwaschen von Hand nicht viel umweltfreundlicher sei als die Nutzung einer Spülmaschine. Dabei ist die Frage längst und belegbar geklärt: Handabwasch verbraucht bis zu zehnmal mehr Wasser, und die Verwendung von fließendem heißem Wasser kostet bei gleicher Menge an zu spülenden Dinge mindestens doppelt so viel Energie. Das gilt uneingeschränkt für Maschinen der Energieeffizienzklassen A++ und A+++. Mit anderen Worten: Die Anschaffung eines neuen Geschirrspülers mit einem dieser Labels ist der größte Schritt in Richtung Energiesparen.

Tipp 1: Nur volle Maschinen starten

Die Rechnung ist einfach: Ob nun nur zwei, drei Teller im Geschirrspüler stecken oder der halbe Hausstand – die Menge an Wasser und Strom, die genutzt wird, ist dieselbe. Ergo liegt die höchste Energieeffizienz vor, wenn die Maschine so voll wie möglich gepackt wird.

Das kann im Single- oder Kleinhaushalt zum Problem werden, wenn der Verbrauch an Geschirr, Besteck und Kochgerätschaften so gering ist, dass die Maschine nur einmal die Woche voll wird. Wer mag schon sieben Tage schmutziges Geschirr herumstehen haben? Außerdem kann es in diesem Fall auch einmal zum Mangel an Tellern und Gabeln kommen, weil alle im Spüler stecken.

Hier hilft nur die Anschaffung von mehr Geschirr und grundsätzliches Starten der Maschine im Sparprogramm.

Tipp 2: Geringere Temperatur oder Sparprogramm wählen

Selbst die Hersteller geben inzwischen an, dass die Programme mit der Höchsttemperatur (in der Regel 60° oder 65°) nur dann nötig sind, wenn stark verschmutztes Kochgeschirr oder Dinge mit extrem eingetrockneten Essensresten zu reinigen sind. Wählt man stattdessen die Stufe mit 45°, 50° oder 55°, spart das allein ein Viertel an Stromverbrauch.

Sparprogramme mit kürzerer Laufzeit und/oder reduziertem Wasserverbrauch bzw. geringerem Strombedarf reichen immer aus, wenn das Geschirr so schnell wie möglich nach dem Kochen und Essen im Geschirrspüler gereinigt wird.

Allerdings empfehlen Experten auch, den Geschirrspüler etwa einmal im Monat im Vollprogramm auf höchster Stufe zu nutzen, weil so Fettablagerungen in der Maschine selbst beseitigt werden.

Tipp 3: Tür erst einige Zeit nach dem Programmende öffnen

Moderne Geschirrspüler trocknen nach der Kondensmethode. Dabei wird kaltes Wasser in die Zwischenwände gepumpt; der Temperaturunterschied sorgt für trockenes Geschirr. Das funktioniert optimal, wenn man das Ende des Waschprogramms abwartet und auch danach noch eine Weile wartet, bevor man die Tür öffnet um das Geschirr auszuräumen.

Tipp 4: Geschirrspüler regelmäßig reinigen und warten

Je ungestörter das Wasser im Inneren fließen kann und je leichter es in den Innenraum gelangt, desto weniger Energieverluste treten auf. Das bedeutet, dass alle Siebe mindestens einmal pro Woche manuell gereinigt werden sollten. Ablagerungen an den Düsen, auch an den Schwenkwarmen, sollten einmal im Monat entfernt werden.

Auch das Nachfüllen von Salz hilft komischerweise beim Energiesparen. Denn ist das Salz aufgebraucht oder auf niedrigem Füllstand, braucht das Wasser länger zum Aufheizen. Die entsprechende Warnlampe sollte also unbedingt beachtet werden.