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Heißluftfritteusen – mehr als nur heiße Luft

Gesunde Ernährung, fettarme Küche und trotzdem nicht auf Pommes, Chicken Nuggets, Frühlingsrollen & Co. verzichten? Das geht! In unserem vierten Teil unseres Family Guide verraten wir Ihnen, wie auch Frittiertes seinen Platz in einer ausgewogenen Ernährung finden kann – mit nichts als heißer Luft.

Genuss ohne Reue – dank weniger Fett

Kinder lieben Pommes. Da kann man sich als Eltern noch so sehr um eine gesunde, ausgewogene, fettarme Ernährung bemühen: Gegen die kleinen Kartoffelsticks kommt man nicht an. Doch zum Glück gibt es seit einigen Jahren einen kleinen Lichtblick am Horizont: Heißluftfritteusen. Bei dieser neuen Form des Frittierens werden Lebensmittel statt mit Öl mit Hilfe von heißer, schnell rotierender Luft knusprig gegart. Für 1,8 kg selbstgemachte Fritten benötigt man gerade noch einen Esslöffel Öl. Das klingt doch schon mal vielversprechend. Außerdem entsteht beim Frittieren in der Heißluftfritteuse kein oder kaum Acrylamid, ein Stoff, der im Verdacht steht, krebserregend zu sein und vor allem beim starken Erhitzen von stärkehaltigen Lebensmitteln freigesetzt wird. Neben dem geringeren Fettgehalt ein weiterer Gesundheitsfaktor, der für die Heißluftfritteuse spricht, da sie im Gegensatz zu herkömmlichen Fritteusen mit wesentlich niedrigeren Temperaturen arbeitet.

Außen knusprig, innen saftig

Heißluftfritteusen sind aber keineswegs nur auf Fritten spezialisiert. In der heißen Luft lassen sich auch Chicken Wings und Frühlingsrollen, Pizza und gegrillter Lachs mit bis zu 80 Prozent weniger Fett zubereiten. Sogar zum Backen von Kuchen und Überbacken von Gratins kommen die Heißluftgeräte zum Einsatz. Und manche Geräte wie die Delonghi Multifry oder die Tefal ActiFry Genius bereiten dank Ihrer Rührfunktion sogar italienisches Risotto, deftige Eintöpfe und Gulasch zu. 

Vielseitige Multicooker

Frittieren, Grillen, Garen, Backen – Heißluftfritteusen sind wirklich vielseitig einsetzbar. Als Familie sollte man aber auf alle Fälle darauf achten, dass das Fassungsvermögen nicht zu knapp bemessen ist. Für Paare und kleine Familien ist der Philips Airfryer Avance Turbostar mit einer Kapazität von 0,8 Kilogramm bestimmt ausreichend. Für größere Familien mit mehreren Kindern ist jedoch eher die Actifry Genius XL mit 1,7 Kilogramm für bis zu acht Portionen empfehlenswert. Grundsätzlich sehr praktisch ist ein integrierter Rührarm – und das nicht nur für Risotto oder Eintöpfe, sondern auch für Pommes. Wen es nicht stört, dass er die Fritten zur Hälfte der Garzeit selbst einmal durchschütteln muss, kommt aber auch ohne Umwälzungsarm aus. 

Für Kinder besonders spannend: Ein Gerät mit Sichtfenster. So können die Kleinen zugucken, wie aus den harten, gelben Kartoffelstückchen knusprig goldene Pommes werden.