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Sauberer, schneller, sicherer – Säuberungsaktion für PC, Notebook und Co.

Bisher haben wir uns in unserer Frühjahrsputz-Serie um Böden, Fenster, Wäsche und Haushaltsgeräte gekümmert – aber auch Notebooks oder Desktop-PCs freuen sich über eine kleine Putz- oder Aufräum-Aktion und bedanken sich in Form von schnellerer Performance und höherer Sicherheit. So kriegen auch Sie Ihren Rechner wieder richtig sauber:

Altes und nicht Benutztes darf gehen

Wenn die Festplatte zugemüllt und vollgestopft ist, wird sie langsamer und unübersichtlich – und kann die Sicherheit Ihres Computers gefährden. Demos, die nicht mehr verwendet werden, durchgezockte Spiele oder auch gekaufte Programme, die Sie nicht nutzen, dürfen entfernt werden. Ungenutzte Software verfügt nämlich oft nicht über die aktuellsten Updates und Patches und kann eine Sicherheitslücke darstellen, die es Viren und Malware leichtmacht, in einen Rechner einzudringen. Und der Geschwindigkeit eines Computers sind ungenutzte und veraltete Programme auch nicht gerade zuträglich.

Auch nach ungenutzten oder doppelten Dateien sollten Sie Ausschau halten und sie gegebenenfalls entfernen – wenn Sie sich sicher sind, dass Sie diese nicht mehr benötigen. Aber auch Dateien, die Sie vielleicht noch ab und zu oder eventuell irgendwann in der Zukunft wieder benötigen, können von der Festplatte des Computers entfernt und auf einer externen Festplatte gelagert werden – Ihr Rechner wird es Ihnen danken.

Dateien und Programme entfernen – aber richtig

Programme lassen sich unter Windows in der Systemsteuerung via Befehl Deinstallieren löschen. Bei Mac-Rechnern genügt oft der Weg über den Papierkorb – oder das jeweilige Programm besitzt einen eigenen Deinstaller in einem Unterordner (diese können Sie über den Ordner Programme finden). Dateien wie Videos, Dokumente oder Fotos können bei beiden Systemen über den Papierkorb entfernt werden. Leider können über diese Wege immer noch Restspuren übrigbleiben – auch wenn es den Anschein macht, dass das Programm oder die Datei entfernt wurde. 

Hier kommt Software von Drittanbietern ins Spiel: Viele sogenannte Uninstaller oder Cleaning-Programme durchsuchen den Computer nach alten Verknüpfungen, Daten- und Programmresten und bieten dann die Möglichkeit, diese endgültig und völlig zu löschen. Es gibt viele kostenlose Testversionen solcher Programme, die aber leider zumeist nicht den vollen Funktionsumfang besitzen – wer eine Vollversion mit der höchsten Gründlichkeit wünscht, muss also in den meisten Fällen zum Portemonnaie greifen.

Extra-Tipp: Entfernen Sie nur Dateien und Programme, von denen Sie sicher sind, dass sie nicht mehr benötigt werden. Dienste sollten nur deaktiviert werden, wenn man sich der Auswirkungen des Ausschaltens auch wirklich bewusst ist.