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Immer schön sauber bleiben

Er ist kraftvoll und trotzdem sanft, er ist flexibel und geht Ihnen gerne zur Hand, er wirbelt wenig Staub auf und bringt Sie zum Strahlen. Nein, die Rede ist hier nicht von einer neuen Liebe, sondern von einem alten Bekannten, der in keinem Haushalt fehlen darf: dem Staubsauger. Haben Sie Ihren perfekten Saubermann schon gefunden? Falls nicht – in unserem Staubsauger-Special erfahren Sie alles Wissenswerte über Bauarten, Einsatzgebiete und Filterarten.

Der klassische Bodenstaubsauger

Die erste Frage, die Sie sich bei der Anschaffung eines neuen Staubsaugers stellen sollten: Welche Bauart passt zu mir? Grundsätzlich unterscheidet man beim klassischen Staubsauger zwischen Bodengeräten und Handstaubsaugern. Auf großen Flächen ganze Arbeit leistet in jedem Fall ein Bodenstaubsauger wie der Compact Power RO3927 von Rowenta oder der Siemens SynchropowerVS06A211. Die beiden Staubfänger besitzen eine hohe Saugkraft, ein großes Fassungsvermögen und ein langes Kabel. Weil das Gehäuse samt Motor auf Rollen gezogen wird, gehen ebenerdige Putzaktionen mit diesen Geräten besonders leicht von der Hand. Verschiedene Modelle von Bosch, Miele und Philips bieten zusätzlich spezielle Bürstenaufsätze für Parkett. Praktisch ist auch eine elektronische Saugkraftregulierung, die sich automatisch auf unterschiedliche Bodenbeläge einstellt. Die findet sich allerdings meist nur in höherpreisigen Geräten wie etwa dem Miele Complete C3. Und für Allergiker ein Muss: ein Hepa-Filter, wie er unter anderen im Henry HVR200-11 verbaut ist.

Der kompakte Handstaubsauger

Wer eher kleine, verwinkelte Räumlichkeiten staubfrei halten will, womöglich sogar auf mehreren Ebenen, der ist mit einem Handstaubsauger – beispielsweise aus der Swing H1 Excellence-Kollektion von Miele – gut bedient. Solche Handstaubsauger sind zwar meist etwas leistungsschwächer als ihre Bodenkollegen, dafür punkten sie mit Wendigkeit in eng möblierten Wohnungen, erklimmen problemlos Treppen und sind auch platzsparender zu verstauen. Ein kleines Minus gibt es jedoch beim Fassungsvermögen: Aufgrund der Bauart ist es etwas geringer, weswegen sie sich vor allem für kleinere Flächen anbieten.

Energieeffizienzklasse und Reinigungsleistung

Je mehr Watt, desto besser? Das war einmal! Heutzutage ist das Märchen von höherer Wattzahl gleich besserer Saugleistung vom Tisch. Seit einem Jahr dürfen laut EU-Verordnung nur noch Geräte mit maximal 900 Watt verkauft werden. Und entgegen vieler Befürchtungen zeigt die Praxis: Die Reinigungsleistung ist trotz geringerer Leistungsaufnahme in vielen Fällen sogar besser. Möglich macht dies ein optimiertes Zusammenspiel von Motorkraft, Saugrohr, Düsenkonstruktion und Luftführung. Welche Reinigungsleistung das Geräte erbringt, erkennen Sie auf dem EU-Produktlabel. Neben der Energieeffizienzklasse muss dort seit 2014 nämlich auch die Reinigungsleistung für Teppichboden und Hartboden ausgewiesen werden. Achten Sie beim Kauf eines neuen Staubsaugers daher nicht nur auf die Energieeffizienz-, sondern auch auf die Reinigungsklasse. Die Kategorie A steht dabei für die beste, die Kategorie G für die schlechteste – aber gerade noch zulässige – Reinigungsqualität.

Vorschau: In den weiteren Folgen unseres Staubsauger-Spezials lesen Sie, für wen Staubsauger mit beziehungsweise ohne Beutel ideal sind, was es Neues bei Akkusaugern gibt und wann Staubsaugerroboter gute Dienste leisten.