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IFA 2016: Trends und neue Produkte – Teil 1

Auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin (IFA) sind die Stände seit Monaten ausgebucht. Über 1.500 Aussteller zeigen auf der inzwischen weltweit führenden Messe für Consumer Electronics und Home Appliances innovative Technik rund um den digitalen Alltag: vom Mobilfunk über technische Gadgets und digitale Fotografie bis hin zur alles umspannenden Vernetzung im „Internet der Dinge“ (für „Internet of Things“; Trend, dass PC immer mehr durch über das Internet vernetzte Geräte ersetzt wird). Die IFA des Jahres 2016, die vom 2. bis zum 7. September stattfindet, wird im Zeichen einiger Produktankündigungen stehen, die hier vorgestellt werden – hier der erste Teil.

Kleine Schritte bei den Smartphones

Bei den Smartphones scheint die Zeit der dramatischen Innovationen vorbei. Die meisten Hersteller präsentieren mehr oder weniger große Fortschritte bei der Bedienung und den technischen Daten und fächern ansonsten ihre Modellpaletten weiter auf. Typisch für diesen Trend ist Samsung: Das Galaxy Note 7 stellt die nächste Generation der Phablet-Reihe dar.

Spannend könnte die neue Software sein, die Huawei seinen Geräten mit der Absicht verpasst, die Presstouch-Technologie (Touchscreen reagiert auf unterschiedliche Druckstärke) nützlicher zu machen. Tatsächlich war der chinesische Hersteller Apple mit seinem 3D-Touch zuvorgekommen, ohne aber ausreichend viele Anwendungsgebiete vorweisen zu können. Lenovo, dem neuen Besitzer der Rechte an den Moto-Smartphones wird auf der IFA noch einmal seine Preiswertreihe namens „Vibe“ in den Mittelpunkt stellen.

Sport wird immer messbarer

Langsam gelangt der Begriff „Wearables“ in das Bewusstsein der Konsumenten. Während sich die Smartwatch mit der Akzeptanz bei den Käufern immer noch schwer tut, sind smarte Fitnessarmbänder wahre Renner. Deshalb werden auch beinahe alle Anbieter von FitBit bis Runtastic ihre aktuellen Kollektionen auf der IFA zeigen. Die cleveren „Uhren“ messen Körperfunktionen wie den Puls und die Herzfrequenz, zählen die Schritte und geben die Bewegungen zur Auswertung weiter – z.B. an ein Smartphone, das aus allen erhaltenen Daten ein individuelles Fitnessprogramm erstellt.

Drucken in drei Dimensionen

Begonnen hat alles mit der Panorama-Automatik in Smartphones. Dabei konnte man per Software vom aktuellen Standort aus ein Foto aufnehmen, das einen Blickwinkel von mehr als 180° zeigte. Inzwischen reißen sich Hobbyknipser um 3D-Kameras, mit denen jeder den gesamten kugelförmigen Raum um sich selbst in einem Rutsch aufnehmen kann. Und zwar entweder als Foto oder Video. In diesem Markt tummeln sich bekannte Namen aus der digitalen Fotografie, aber auch Unternehmen aus dem Mobilsegment. Ob neue, eventuell preisgünstigere Geräte für die 3D-Fotografie auf der IFA präsentiert werden, ist noch unklar.

Sicher ist dagegen, dass zumindest zwei Hersteller 3D-Drucker für den Hausgebrauch vorstellen werden. Handliche Tischgeräte sollen schon bald Objekte aller Art zaubern können: Schmuck, Kleidung, Schuhe, Spielzeug und vieles mehr. Ein weiteres Highlight im 3D-Segment ist der derzeit wohl größte 3D-Scanner, der auf der IFA TecWatch, der Innovationsplattform der IFA in Halle 11.1, präsentiert wird. Er erfasst Gegenstände und Menschen innerhalb eines Sekundenbruchteils mithilfe von 80 lichtstarken Objektiven, die an den Wänden einer kompakten Kammer angebracht sind.

 

Mehr zur IFA 2016 in unserer Trendvorschau Teil 2