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Audiosysteme – satter Kino-Sound für zuhause

Ein echtes Heimkino-Erlebnis lebt auch vom richtigen Sound, denn das richtige Audiosystem macht den Spaß erst perfekt. Was wäre beispielsweise ein Action-Kracher ohne Schießereien oder ein Liebes-Film ohne romantische Schnulzen? Dabei gibt es ganz verschiedene Möglichkeiten, wie Sie die beste Klanguntermalung in Ihr Wohnzimmer zaubern können.

5.1, 6.1 oder 7.2? Was bedeutet das und wer braucht was?

Für viele sind diese Zahlen kryptische Kombinationen. Dabei ist das Ganze relativ einfach – nehmen wir als Beispiel einfach eine DVD, welche die Deklaration Dolby Digital 5.1 trägt. Das besagt, dass für den Sound auf der DVD fünf Spuren für die Breitbandkanäle abgemischt wurden, plus einem Low Frequency Effect-Kanal. Der Ton kann also über ein klassisches 5.1-System – bestehend aus zwei Front-Lautsprechern, einem Center-Lautsprecher und zwei Rück- bzw. Surround-Lautsprechern plus einem Subwoofer – wiedergegeben werden. Die von den Boxen umgebenen Zuschauer erleben mit dieser Aufstellung Filmsound von allen Seiten – wie im Kino eben.

Zahlenkombinationen wie 6.1 oder 7.2 stehen bei einer Surround-Anlage dementsprechend für eine höhere Anzahl an Lautsprechern bzw. Subwoofern. Bei einem 6.1-System sorgt dann beispielsweise ein sogenannter Back-Center zwischen den beiden Rück-Lautsprechern für ein differenzierteres Klangerlebnis. Bei 7.2 existieren derer sogar zwei. Zusätzlich sagt die „2“ aus, dass ein zweiter Subwoofer im Sound-System arbeitet. Um die benötigten Signale an die jeweiligen Boxen zu senden, braucht es einen entsprechenden AV-Receiver

Mit der neuen Surround-Technik ATMOS können mittlerweile bis zu 32 Lautsprecher (unter anderem sogenannte Deckenlautsprecher) verwendet werden. 

Tipp: Nicht jedes Sound-System macht für jede Umgebung Sinn. In einem kleineren Raum mit geringem Sitzabstand können sich Systeme mit Lautsprechern jenseits der 6.1 auch als kontraproduktiv erweisen. Wer aber beispielsweise einen 7.2-Receiver kauft, kann diesen vorerst als 5.1-Receiver nutzen und dann später weitere Lautsprecher nachrüsten.

 

Alternativen zur Surround-Anlage: Soundbars und Soundplates

Wer sich keine ganze Surround-Anlage in Wohnung oder Haus stellen möchte – sei es wegen der Nachbarn oder aus Platzmangel – kann sich trotzdem etwas Kino-Sound nach Hause holen. Eine prima Alternativlösung sind sogenannte Soundbars und Soundplates.

Eine Soundbar ist eine längliche Lautsprechereinheit, die relativ einfach über oder unter einem Fernseher angebracht werden kann. Soundbars können den Fernseh-Sound erheblich verbessern. Sie liefern aber keinen echten Raumklang, da der Zuschauer bzw. Zuhörer keine Schalquelle neben oder hinter sich hat. Aufgrund des geringen Volumens einer Soundbar muss oft zusätzlich ein Subwoofer angeschlossen werden, um genügend Bass zu liefern.

Folgende Vorteile bringen Soundbars mit sich:

  • Sie sparen Platz
  • Sie sind leicht zu installieren
  • Es müssen nicht mehrere Meter Kabel durch ein Zimmer verlegt werden
  • Sie sind unauffällig

Soundplates funktionieren ähnlich, sind jedoch tiefer als eine Soundbar und bieten somit Platz für eine ordentliche Bass-Wiedergabe – ein zusätzlicher Subwoofer ist also nicht notwendig. Zudem kann ein Fernseher unter Umständen einfach auf einer Soundplate positioniert werden – wohingegen eine Installation an der Wand wie bei einer Soundbar nicht möglich ist.