text.skipToContent text.skipToNavigation

Bereit für den Urlaub? - Das sollten Eltern für die Kinder mitnehmen

Das Hauptproblem bei einer Urlaubsreise mit Kindern hat einen Namen – und der lautet: Langeweile. Besonders bei langen Autofahrten kann der Nachwuchs dem Chauffeur bzw. der Chauffeurin aus dem Fond heraus das Leben zur Hölle machen, wenn nicht rechtzeitig für ausreichende und vor allem spannende Ablenkung gesorgt wird. Aber auch wenn Mami und Papi ihre Siesta abhalten wollen, die Sprösslinge aber nicht, prallen die Interessen aufeinander. Also empfiehlt es sich, schon zuhause ein Unterhaltungsprogramm für die Kids vorzubereiten und die benötigten Gerätschaften mitzunehmen.

Technik gegen Langeweile

Drei Elemente gehören zur sinnvollen, pädagogisch einwandfreien Kinderbespaßung auf Reisen: Genießen, Gewinnen und Lernen. Ganz klar, dass der angemessene Genuss mit Medien zu tun hat und im Wesentlichen aus Video und Musik bzw. einer Mischung von beidem besteht. Wobei dieses Rezept für Kinder jeden Alters ab etwa vier Jahren gilt. Als universelles Medienzentrum für unterwegs bietet sich das Smartphone oder das Tablet an. Nun müssen die Nachkommen sicher nicht schon mit unter zehn Jahren eigene internetfähige Geräte besitzen, ihnen für den Urlaub ein passendes Device exklusiv zur Verfügung zu stellen, sollte aber möglich sein.

Damit die jungen Nutzer damit kein Schindluder treiben können, bedarf es einiger Vorbereitungen zuhause. Da Smartphone und Tablet hauptsächlich dem Genuss Medien dienen sollen, müssen sie nicht mit einer SIM-Karte ausgerüstet sein. Sind auf dem Gerät genügend Songs und Videos gespeichert, erübrigt sich das Surfen im Netz ohnehin. Das spricht dafür, dem Nachwuchs ein von den Eltern nicht mehr genutztes Smartphone zur Verfügung zu stellen. Aber auch das Familien-Tablet, das sonst als Second Screen vorm Fernseher genutzt wird, kann man den Kleinen überlassen.

Und wenn es mehrere Söhne und Töchter zu beschäftigen gilt, muss eventuell ein weiteres, preiswertes Tablet angeschafft werden – der EP:Fachhändler bietet eine breite Palette auch zu günstigen Preisen an.

Daddeln und Zocken nach Plan

Keinen Spaß macht es allen Beteiligten, wenn dann gleich mehrere Lieder und Filme in mehr oder weniger voller Lautstärke laufen. Deshalb gehören Kopfhörer für die jungen Nutzer zwingend zum Mediengerät. Aber Achtung: Die meisten für Erwachsene gedachten Kopfhörer eignen sich nicht für Kinderohren! Und das weder in Bezug auf Größe und Gewicht, noch im Hinblick auf die mögliche Lautstärke. Wer den Sprösslingen in dieser Hinsicht etwas Gutes tun will, macht sich im EP:Fachhandel über spezielle Kinderkopfhörer schlau – die übrigens nicht teuer sind. Brauchbare Hörapparate gibt es schon für um die 20 Euro.

Selbstverständlich sollten das gesamte Musikprogramm und alle Filme und Videos, die auf den Geräten mitgenommen werden, von den Eltern vor der Reise zumindest ansatzweise durchgesehen werden, damit die Kids auch nur das hören und sehen, was Mama und Papa für geeignet halten. Und weil der Zugang zum Internet abgeschottet ist, bleibt das auch den ganzen Urlaub über so.

Thema Nummer Zwei im Unterhaltungsprogramm ist das Spielen. Beziehungsweise das Daddeln und Zocken – wie es Jugendliche heute nennen. Um es ganz klar zu stellen: Verantwortungsvolle Eltern sorgen bei Kindern unter 16 Jahren für dosiertes Spiel an Smartphone und Tablet. Länger als eine Stunde am Stück und mehr als drei Stunden pro Tag sind weder im Alltag, noch in den Ferien vertretbar. Und dann kommt es auch noch auf die Art der gespielten Spiele an.

Nebenbei ein bisschen E-Learning

Über die Auswahl an Games, die mitkommen, sollte der Familienrat beschließen. Konkret: Die Kinder machen Vorschläge, die Eltern lassen sich die Spiele vorführen und dann wird gemeinsam entschieden. Schlau sind Eltern, die sich vorher über Games informieren, die besonders familientauglich sind und möglichst auch mit mehreren gespielt werden können.

Im Android-Play-Store findet sich eine wirklich gute Empfehlung zum Thema „Familienfreundliche Inhalte finden“:

  • Öffnen Sie die Play Store App auf Ihrem Gerät.
  • Wählen Sie „Apps & Spiele“ oder „Unterhaltung“.
  • Wählen Sie „Familie“ aus.
  • Von hier aus können Sie ebenfalls Inhalte nach Alter, Familienkategorien oder beliebten Figuren durchsuchen.

Tipp: Sie erkennen familienfreundliche Inhalte überall bei Google Play an dem Familienstern. Der Stern zeigt Ihnen, für welches Alter die Inhalte geeignet sind.

Gerade für die Kleinsten gibt es eine ganze Palette an spielerischen Apps, mit denen sie etwas lernen können – empfehlenswert für Vorschulkinder sind z.B. „Tiere Puzzle für Kinder“ (gibt’s für Android und iOS) und „Buchstabenlernen“ (gibt’s für Android).

Die Älteren können ihre Fremdsprachenkenntnisse mit einer App von „Babbel“ (gibt’s für Android und iOS) oder „Duolingo“ (gibt’s für Android und iOS) verbessern oder sich auf der Reise gleich die Grundkenntnisse in der Sprache des Zielorts erarbeiten. Hat der Nachwuchs Lust auf ein bisschen Nachhilfe, kommen beispielsweise die Apps vom „Mathe Café“ (jeweils 1,49 Euro) oder „TheSimpleClub“ (für Mathe, Bio, Physik und Chemie; gibt’s für Android und iOS) in Frage.