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Entscheidungshilfe: Desktop-PC vs. Notebook – Wer braucht was?




Irgendwann wird auch der schönste Computer so alt, dass er ersetzt werden muss. Das ist der beste Zeitpunkt, einmal genau zu überlegen, welche Art Rechner einem am besten passt. Die wichtigste Grundsatzentscheidung lautet: Desktop-PC oder Notebook? Die Antwort ergibt sich, wenn man die Punkte einer Checkliste abarbeitet und entscheidet, welche Eigenschaften wichtig und welche weniger wichtig sind.

Der Formfaktor: Wie groß darf das Gerät sein?

Hört sich banal an, ist es aber nicht. Denn ein Desktop-PC braucht, unabhängig von seiner Größe, einen festen Platz im Heim, weil ja mindestens drei Komponenten irgendwo stationär aufgebaut werden müssen: PC, Bildschirm, Tastatur mit Maus. Der richtige Ort für diese Kombi ist der Schreibtisch, und der steht am besten im Arbeitszimmer – so denn eines vorhanden ist. Wer also täglich oder mehrmals wöchentlich zuhause zu arbeiten hat und über ein Heimbüro verfügt, der kann getrost zum Desktop-PC greifen.

Ist das Zuhause aber zum Beispiel ein Anderthalb-Zimmer-Appartement oder existiert kein Arbeitszimmer, spricht vieles für einen Laptop. Ja, richtig gelesen: ein Laptop und kein Notebook. Der Unterschied ist nicht klar definiert, aber meist wird unter einem Laptop ein größerer tragbarer PC verstanden. Ein Laptop mit einer Display-Diagonale größer als rund 14 Zoll ist in jeder Hinsicht eine prima Alternative zum Desktop-PC, hat aber den Vorteil, zusammengeklappt im Regal verschwinden zu können.

Die Mobilität: Muss der Rechner manchmal mit?

Laptops und Notebooks sind für die mobile Nutzung geschaffen, das ist klar. Aber „Mobilität“ meint hier nicht nur den Gebrauch des Computers auf Reisen, sondern auch die Arbeit am Rechner an verschiedenen Orten – auch innerhalb einer Wohnung. Wer wenigstens gelegentlich einen PC draußen im Garten oder auf der Couch nutzen möchte, kommt an einem Notebook nicht vorbei. Ja, richtig gelesen: ein Notebook und keinen Laptop. Denn ein größerer Mitnehm-Rechner ist in der Regel zu schwer und zu unhandlich und hält ohne Steckdose meist nicht lang genug durch.

Dass im beschriebenen Fall ein Desktop-PC überhaupt nicht in Frage kommt, liegt auf der Hand…

Die Anwendung: Wie viel Leistung braucht man wirklich?

Laptops und Notebooks bieten – pauschal betrachtet – weniger Power als sie teilweise in Desktop-PCs eingebaut ist. Keine Frage: Mit jedem aktuellen Tragbaren kann man nicht nur ein bisschen Office-Anwendungen betreiben und im Netz surfen, sondern auch einmal ein Youtube-Video anschauen. Ja, bei den leistungsfähigeren Vertretern der Gattung ist auch der ruckelfreie Genuss eines Spielfilms drin.

Wer sich aber zu den Gamern zählt und nicht nur Klötzchen-Spiele spielen will, der wird nur schwer einen Desktop-PC mit den nötigen Leistungsdaten finden, die für die angesagten Games benötigt werden. Im Gegenteil: Für diesen Freizeitspaß muss der Rechner schon über eine schnelle CPU, viel, viel RAM und einen supergute Grafikadapter verfügen, damit die komplexen Bewegungen auf dem Bildschirm flüssig rüberkommen. Nicht ohne Grund bieten viele Hersteller Modelle mit den entsprechenden Daten ausdrücklich als „Gamer-PC“ an.

Fazit

Moderne Notebooks verfügen in der Regel über ausreichend Power für fast jedes Anwendungsgebiet – außer Gaming. Zwar werden auch Hochleistungs-Laptops für diesen Zweck angeboten, aber die liegen im Vergleich zu ihren stationären Kollegen eher am unteren Ende der Performance-Skala.

Für die Antwort auf die Ausgangsfrage bedeutet dies: Wer nicht zu den Gamern zählt, liegt mit einem tragbaren PC angemessener Größe und Leistung auf keinen Fall falsch.