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Grillrezepte zur EM 2016

 

Vorfreude auf die EM in Frankreich: Gegrilltes für das Fan-Fest daheim


Spätestens seit der WM im eigenen Land von 2006 gehören Fan-Meilen, Public-Viewing-Events und auch private Partys zu den Fußballgroßereignissen wie der Ball zum Kick. Wobei die Ausgestaltung erfahrungsgemäß eine Frage des Wetters ist. Strahlt die Sonne, kommt der Fernseher in den Schatten, und die Fußballfreunde verbringen die Zeit auf der Terrasse oder im Garten. Hat es sich Petrus anders überlegt, wird die Fete einfach nach drinnen verlegt. Nun gehören zu einer zünftigen Fan-Sause aber auch Speis und Trank. Und weil es Sommer ist, kommt kein Gastgeber am Grillen für alle vorbei. Wirklich wetterunabhängig ist da aber nur der Elektrogrill, der bekanntlich sowohl draußen, als auch drinnen für das leibliche Wohl sorgen kann.

Solch ein mit Strom betriebener Grill hat aber noch mehr Vorteile: Er wird sehr schnell heiß - genug für das Zubereiten von Fleisch, Fisch und Gemüse, und auf ihm kann der Grillmeister Gerichte zaubern, die nur auf dem Elektrogrill gelingen – besonders dann, wenn das Gerät auch über einen heißen Stein oder eine oder mehrere Grillplatten verfügt. Verfügt der Grill über einen Standfuß und eine Haube, kann er wie jeder andere Outdoor-Grill benutzt werden. Besonders gut geeignet für Snacks verschiedener Art ist der Kontaktgrill, bei dem das Grillgut zwischen zwei beheizte Flächen gelegt und so beidseitig erhitzt wird.

Welcher E-Grill für wen am besten geeignet ist, erklärt gern der EP:Fachhändler. Damit der elektrische Grill zum Mittelpunkt der EM-Party wird, haben wir ein paar spezielle Rezepte im Angebot.

Hier finden Sie alle Rezeptvorschläge als Download: Rezepte

 

1. Burger vom heißen Stein bzw. der Grillplatte

Die glatte Grillplatte oder der heiße Stein eines elektrischen Tischgrills eignet sich perfekt für selbstgemachte Burger-Patties. Dazu braucht man besonders gutes, nicht zu mageres, vom Metzger frisch durchgedrehtes Rindfleisch, das nur mit zwei Dingen gewürzt wird: Salz und Pfeffer. Kleiner Trick für mehr Geschmack: Ein paar Spritzer Worcester-Soße passen prima. Das Geheimnis des guten Burger-Inhalts besteht darin, den Fleischteig sehr intensiv mit den Händen durchzuarbeiten und danach eine gute Stunde im Kühlschrank ruhen zu lassen.

Damit sich die Gäste ihre Burger komplett selbst bauen können, werden die Patties in einer Plastikbox gelagert, wobei zwischen den Scheiben jeweils eine Butterbrottüte liegt, damit diese  nicht zusammenkleben. Nun kann sich jeder Hungrige seine Bulette selbst auf dem Grill braten und mit dem bereitgestellten Zubehör (Burger-Buns, Eisbergsalat, Tomatenscheiben, Gewürzgurken, Scheibletten-Käse, Senf, Ketchup Majonäse etc.) zu seinem persönlichen EM-Hamburger zusammenbauen.


2. Vegetarisches vom E-Grill mit Haube

Bei einem Elektrogrill klassischer Bauart steht meist ein Deckel zur Verfügung, der das Gerät in eine Art Ofen verwandelt – eine optimale Voraussetzung zum gesunden Garen und zum Überbacken. Nicht nur für Spiele mit italienischer Beteiligung sind überbackene Auberginen der Hit bei vegetarischen Fußballfreunden. Gebraucht werden lediglich fingerdicke, in Längsrichtung geschnittene Scheiben, Salz, Zitronensaft und frisch geriebener Parmesan oder Peccorino.

Die Scheiben werden ausgebreitet und dick mit Salz bestreut, um das Bittere aus dem Gemüse zu ziehen. Das dauert ungefähr zwanzig Minuten. Dann werden die Auberginen unter fließendem Wasser abgespült und sorgfältig getrocknet. Jetzt kommen die Scheiben auf den sehr heißen Grill – sie dürfen so richtig dunkelbraune Spuren des Rosts bekommen bevor man sie umdreht. Ist auch die zweite Seite schön gemustert, erneut umdrehen und zuerst mit ein bisschen Zitronensaft beträufeln. Dann jede Auberginen-Scheibe großzügig mit dem Käse bestreuen und die Haube schließen. Fertig sind diese Köstlichkeiten , wenn der Käse mit dem Gemüse fast verschmolzen ist.

Immer wieder lecker sind Gemüsepäckchen, bei denen Stifte von Möhren, Zucchini, Paprika, Kohlrabi, Fenchel und ähnliche leckere Zutaten zusammen mit ein bisschen Öl, Salz, Pfeffer und frischen Kräutern in Alufolie verpackt auf den Grill kommen, wo sie bei mittlerer Hitze (offen oder unter der Haube) in rund 20 Minuten gegart werden.

3. Der klassische Nudelsalat zum klassischen Grillgut

Auch die immer beliebten Würstchen, Koteletts, Schnitzel und Steaks gehören zur zünftigen EM-Grillparty. Zum klassischen Grillgut passt am besten der klassische Nudelsalt – hier ein empfehlenswertes Rezept:

Zutaten: 500 g Fusilli, 80 g TK-Erbsen, 60 g Mais aus der Dose, 1 gewürfelte Gewürzgurke, 1/2 geschälter, entkernter und gewürfelter Apfel, 150 g Miracle Whip Balance, 80 g fettarmer Joghurt, 1 EL Apfelessig, 2 EL Gurkenwasser, 1 Spritzer Tabasco, Salz.

Zubereitung: Nudeln 2 Minuten länger als üblich in gut gesalzenem Wasser kochen. Währenddessen TK-Erbsen auftauen, Mais abwiegen, Gurke und Apfel würfeln. Soße aus den übrigen Zutaten anrühren und abschmecken. Nudeln in die Schüssel geben und mit einem Esslöffel neutralem Öl am Zusammenkleben hindern. Dann auf Handwärme abkühlen lassen, Gemüse mit der Pasta mischen und die Soße gründlich unterheben. Mit Klarsichtfolie abdecken und mindestens zwei Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.


4. Ungewöhnliche Dips und Soßen

Eine reiche Auswahl an Dips und Soßen zum Gegrillten sind ein echter Erfolgsfaktor für jede EM-Grillparty. Dabei darf man als Gastgeber natürlich gern zum reichhaltigen Angebot an fertigen Dressings – vom Ketchup über Knoblauch- und Barbecue-Soße bis zum mexikanischen Käsedip – greifen. Echte Highlights sind aber selbstgemachte Soßen, die nicht jeder hat und die sowohl warm, als auch kalt serviert werden können:

Chipotle-Soße: Chipotle sind eingelegte, geräucherte Jalapenos, die an sich schon sehr lecker sind. Werden sie im Mixer zusammen mit Majonäse (oder Miracle Whip), ein bisschen Senf und frischem Limettensaft püriert und mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken abgeschmeckt, geben sie selbst der einfachen, gegrillten Händchenbrust das echte Texmex-Feeling.

Curry-Creme: Das Geheimnis einer atemberaubenden Curry-Creme ist die Verwendung echter indischer Curry-Paste aus dem Asia-Laden. Je nachdem welche Schärfe oder Geschmacksrichtung (fruchtig, säuerlich, mild) man wählt, entstehen unterschiedliche Aromen – die Paste wird einfach mit Wasser und Kokosmilch zur gewünschten Konsistenz verrührt und mit Limettensaft und Salz abgeschmeckt.

Saté-Sauce: Die indonesische Erdnuss-Soße erfreut sich nicht nur bei Freunden der asiatischen Küche wachsender Beliebtheit. Dabei ist sie auf Basis von Erdnussbutter und Kokosmilch ganz einfach herzustellen. Gebraucht werden: ein Glas Erdnussbutter ohne Stückchen, eine Knoblauchzehe, etwas Kreuzkümmel und Salz sowie ein bisschen Limettensaft, ein wenig Sojasoße und Kokosmilch. Die Knoblauchzehe wird sehr fein gehackt und sehr langsam in wenig Erdnussöl angeschwitzt. Dann die Erdnussbutter im selben Topf ohne weiteres Fett schmelzen lassen; dabei ständig rühren! Ist die gewünschte Konsistenz erreicht, mit Sojasoße, Limettensaft, wenig Salz und einem Hauch Kreuzkümmel abschmecken.