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Herbst Drinks: Fünf gesunde Getränke, die vor Erkältungen schützen (können)

Früher nannte man es „Übergangszeit“, die Phase im Jahr, die nicht mehr Sommer, aber noch nicht Winter ist. Wenn der Körper noch ganz auf Sonne und Wärme eingestellt ist, die Temperaturen aber sinken und Regenwolken am Himmel stehen, steigt das Risiko von Erkältungen. Dem kann man prima vorbeugen – mit gesunden Getränken. Hier eine Auswahl von herbstlichen Gesundmachern (die Rezepte liegen übrigens hier zum Download bereit):

1. Ananas-Avocado-Smoothie

Immer beliebter wird der Smoothie. Dabei handelt es sich im Prinzip um einen auf Trinkstärke verdünnten Brei aus Obst, Gemüse und Salat. Der Vorteil gegenüber dem Saft: Die Produkte werden mit allen Inhaltsstoffen verarbeitet. Das geht mit jedem starken Standmixer oder einem praktischen Smoothie-Maker wie sie der EP:Fachhändler anbietet. Eine wahre Vitaminbombe – die aber auch ziemlich kalorienreich ist – stellt der folgende Smoothie dar:

Zutaten (für 4 Portionen):

½ Ananas in Würfeln, 4 bis 6 Pressorangen, 1 reife Avocado, Limettensaft, Brauner Rohrzucker, Mineralwasser ohne Kohlensäure

Zubereitung:

Die Apfelsinen auspressen. Avocado schälen, halbieren und den Kern entfernen. Fruchtfleisch mit dem Löffel herausheben und hacken. Alles gemeinsam in den Smoothie-Maker oder Standmixer geben und mit Limettensaft würzen. Nach Geschmack mit Rohrzucker süßen (mindestens einen Esslöffel). Jetzt alles zu einem homogenen Brei pürieren. Mit Wasser auf Trinkstärke bringen.


2. Erdbeer-Paprika-Kiwi-Saft

Eine verrückte Kombination, die allerdings nur mit einem Entsafter bzw. mit dem Entsafter der Küchenmaschine perfekt erzeugt werden kann: Erdbeer-Paprika-Kiwi-Saft. Im Herbst greifen wir auf tiefgekühlte Erdbeeren zurück, die sich tatsächlich aber fast besser für diesen Saft eignen. Sie müssen vor der Zubereitung komplett aufgetaut sein. Die Paprika gibt dem Getränk den richtigen Wumms.

Zutaten (für 4 große Gläser):

300 g Tiefkühl-Erdbeeren (aufgetaut), 1 rote Paprikaschote, 200g Äpfel, 2 reife Kiwis

Zubereitung:

Paprika und Äpfel gut waschen, entkernen und in Stücke schneiden. Diese dann auf der Gemüsestufe des Entsafters verarbeiten. Kiwis schälen und klein schneiden, Erdbeeren gegebenenfalls halbieren. Zusammen auf der Obststufe entsaften. Beide Säfte miteinander vermischen.

3. Hagebutten-Bowle

Der Name täuscht, denn die Frucht der Rose liefert eigentlich nur den Hintergrund für diese superleckere, alkoholfreie Bowle – und zwar in Form von Hagebuttentee. In einem doppeltstarken Tee dieser Sorte, der mit Johannisbeersaft gewürzt wird, schwimmen dann Erdbeerstückchen. Um auch hier den Vitamingehalt zu puschen, sollte man im Reformhaus nach Hagebuttensirup Ausschau halten.

Zutaten (für ein klassisches Bowlegefäß):

1,5 Liter Hagebuttentee aus 10 bis 12(!) Teebeuteln (laaange ziehen lassen), 0,5 Liter roter Johannisbeersaft bzw. –nektar, Saft einer Zitrone, 300 g aufgetaute Tiefkühl-Erdbeeren oder schwarze Johannisbeeren, 0,5 Liter Mineralwasser (Medium), Schale einer Zitrone, Honig oder Agavendicksaft, optional: Hagebuttensirup

Zubereitung:

Tee kochen und gut abkühlen lassen. Zitrone heiß abbürsten. Die Schale mit dem Sparschäler in breiten Streifen abziehen. Den Saft auspressen. Erdbeeren auftauen und vierteln. Danach den Tee ins Bowlegefäß schütten und Johannisbeersaft bzw. -nektar und Zitronensaft dazugeben. Mit Honig oder Agavendicksaft süßen. Dann mit Mineralwasser auffüllen und die Erdbeerstückchen dazugeben. Zitronenschale in die Bowle legen. Umrühren und kaltstellen.

Falls Hagebuttensirup vorhanden: Nur ca. 1,2 Liter Tee aufsetzen, auf Honig oder Agavendicksaft verzichten; stattdessen zwei, drei Esslöffel Hagebuttensirup im Tee auflösen. Dann nach Geschmack mit Rohrzucker süßen.


4. Apfelpunsch (ohne Alkohol)

Solch ein Apfelpunsch gehört schon fast in den Winter, schmeckt aber auch im Herbst sehr fein – und ist vor allem gesund. Insbesondere dann, wenn man den nötigen Apfelsaft selbst mit dem Entsafter herstellt. Tipp: Dabei immer verschiedene Sorten mischen, also z.B. sehr aromatische mit säuerlichen Äpfeln. Selbstverständlich kann auch ein hochwertiger, naturtrüber Apfelsaft aus der Flasche verwendet werden.

Zutaten (für 4 große Gläser):

0,2 Liter frisch gebrühter schwarzer Tee, 1 Liter Apfelsaft (selbst gepresst oder naturtrüb aus der Flasche), 1 Zitrone, 1 Orange, 2 bis 3 Nelken, 1 Zimtstange, optional: 1 bis 2 Pimentkörner, 1 Muskatblüte, Kandiszucker

Zubereitung:

Zitrone und Orange entsaften. Apfelsaft mit den Zitrussäften, Tee und Gewürzen aufsetzen und langsam erwärmen. Zimt und Nelken spätestens nach 5 Minuten herausnehmen. Nun kann der Punsch serviert werden. Dazu kann man den Kandis zum Süßen anbieten.


5. Heiße Milch mit Kürbis

Dieses Herbstgetränk dient mehr der seelischen Gesundheit und vertreibt beginnende Melancholie zuverlässig. Ausgangspunkt sind selbstgemachtes Kürbispüree und Milch.

Zutaten (für 4 große Tassen):

1 ½ Esslöffel Püree vom Butternusskürbis, ½ Liter Vollmilch, 4 kleine Tassen starker Espresso, 2 Teelöffel Lebkuchengewürz, 1 Teelöffel frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, ausgekratztes Mark einer Vanilleschote, 2 bis 3 Esslöffel Rohrohrzucker

Zubereitung:

Einen kleinen Butternusskürbis sorgfältig aushöhlen und schälen. Das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Backofen auf 150° (Umluft) vorheizen. Kürbiswürfel auf ein mit Papier ausgelegtes Backblech geben. Ungefähr 20 bis 25 Minuten backen. Mit einem Zahnstocher die Garprobe machen: Der Kürbis ist fertig, wenn der Zahnstocher ohne Widerstand durchgeht. Die gebackenen Kürbiswürfel im Mixer oder mit dem Pürierstab zu einem glatten Brei verarbeiten. Kürbispüree, das nicht für das Getränk gebraucht wird, hält sich im Glas unter Öl gut eine Woche im Kühlschrank.

Dann: Kürbispüree mit zwei Dritteln der Gewürze langsam aufkochen. Masse vom Feuer nehmen. Zucker zugeben und alles zu einem sirupartigen Brei verrühren. Milch und Vanillemark zugeben und mit einem Stabmixer aufmixen. Espressi mit der Maschine herstellen und jeden einzelnen Espresso in eine große Tasse geben. Darauf die Kürbis-Milch-Mischung verteilen. Die restlichen Gewürze darüberstreuen. Optional: Vorher ein Häubchen Schlagsahne aufsetzen.

Was bleibt uns mehr zu sagen, außer: Lecker! Probieren Sie es selbst gleich aus und lassen es sich schmecken.