text.skipToContent text.skipToNavigation

Kamera-Zubehör: Was muss mit beim Fotografieren?

Hobbyfotografen, die sich eine digitale Spiegelreflexkamera (DSLR) oder Systemkamera angeschafft haben, fragen oft, welches Zubehör man wirklich braucht und was man bei einem Fotospaziergang mitnehmen sollte. Die Frage nach dem richtigen Objektiv, kommt ebenfalls beim EP:Fachhändler auf.

Zoomobjektiv, Festbrennweite, UV-Filter & Co.

In der Regel werden Kameras mit Wechseloptik als Kit, bestehend aus dem Body und einem Zoomobjektiv, angeboten. Dieses Standardobjektiv deckt für gewöhnlich den Bereich zwischen Weitwinkel und leichtem Tele (das Teleobjektiv funktioniert ähnlich wie ein Fernglas und holt weiter entfernte Motive näher ran) ab – bei DSLRs sind das in etwa Werte zwischen 14 und 55 mm. Damit ist man grundsätzlich für alle fotografischen Lebenslagen gerüstet. Leider sind die Kit-Objektive meistens nicht besonders lichtstark. Wer ohne Blitz mit verfügbarem Licht arbeiten will, braucht deshalb zumindest eine Festbrennweite mit einer Lichtstärke von 1:1,2 oder mehr. Für Tier- und Sportfotografie empfiehlt sich außerdem ein Telezoom, das mindestens acht- oder zehnfach vergrößert. Alle anderen Objektive dienen spezielleren Aufgaben.

Soll draußen unter freiem Himmel fotografiert werden, sollte man den Filter nicht vergessen. Allein um die empfindliche vordere Linse zu schützen, gehört ein UV-Filter auf jedes Objektiv. Da diese Gläser zum Aufschrauben recht günstig sind, empfiehlt sich tatsächlich je ein Filter pro Objektiv. Für das Objektiv, das man am meisten nutzt, sollte ein guter Pol-Filter angeschafft werden. Der ist gerade bei starkem Sonnenschein eine gute Hilfe störende Reflexe zu verhindern und für manch besonderen Effekt gut. Wer ein alter Spiegelreflexhase ist und sich mit dem richtigen Einsatz von Blitzgeräten gut auskennt, für den ist ein externer Blitz zur DSLR sehr empfehlenswert. Alle anderen kommen in der Regel mit den eingebauten Blitzern zurecht.

Immer in Reserve: Ein Ersatzakku und Speicherkarten

Weil der Strom immer dann alle ist, wenn die Kamera am dringendsten gebraucht wird, sollte mindestens ein Ersatzakku oder eine Powerbank mitgenommen werden. Auch für ausreichend Speicherkapazität sollte man sorgen. In Zeiten, in denen 16-GB-Speicherkarten nur noch einen Appel und ein Ei kosten, kann man sich gut mit mindestens 64 GB Speicher ausrüsten. Wer viele Videos dreht, hat besser zwei 32-GB-Karten im Gepäck, wer nur fotografiert, ist mit vier 16-GB- oder acht bis zehn 8-GB-Karten besser bedient. Nur beim Filmen spielt die Speichergeschwindigkeit heutzutage noch eine Rolle, beim Knipsen sind alle SD-Karten schnell genug.

Natürlich haben ambitionierte Hobbyfotografen bei ihren Ausflügen auch immer ein Stativ, z.B. ein klassisches Dreibeinstativ dabei. Diese gibt es in unterschiedlichen Varianten. Wird nur fotografiert, sind leichte Stative, deren Befestigungsplatte gekippt werden kann, ausreichend. Beim Filmen sollte es hingegen ein Stativ sein, das gleichmäßige Schwenks erlaubt – und wesentlich standfester ist. Gemeinsam mit dem EP:Fachhändler ist schnell das passende gefunden.

 

Foto ist nicht gleich Foto. Beachten Sie ein paar Kleinigkeiten, können besonders ausdrucksvolle und schöne Bilder entstehen. Wir haben ein paar Foto-Tipps aufgelistet.