text.skipToContent text.skipToNavigation

Maibowle – die besten Rezepte!

Die erste Erwähnung des „Maiweins“ erfolgte durch den Benediktinermönch Wandalbertus aus dem Kloster Prüm im Jahre 854. Er wurde als medizinisches Getränk zur Stärkung von Herz und Leber im Kloster ausgeschenkt. Der ursprüngliche Maitrank beinhaltete noch die Blätter der schwarzen Johannisbeere und der Gundelrebe. In den Rezepten, die wir für Sie zusammengestellt haben, spielt Waldmeister die Hauptrolle.

1. Maibowle – das Original

Zutaten: 500 ml trockener Weißwein, 2 Esslöffel brauner Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 250 ml trockener Sekt, 5 Stängel Waldmeister, 1 Stängel Minze. Zitronenmelisse, Zitrone

Zubereitung: Braunen Zucker und Vanillinzucker im Wein auflösen. Waldmeister nach dem Pflücken welken lassen und mit Zitronenmelisse und Minze kopfüber für mindestens 30 Minuten, aber maximal 45 Minuten hineinhängen. Die Schnittstellen der Pflanzen dürfen nicht in den Wein tauchen. Inzwischen die Zitronenscheiben einfrieren. Nach dem Parfümieren des Weins wird der Ansatz im Kühlschrank herunter gekühlt und erst kurz vor dem Servieren mit ebenfalls gekühltem Sekt und den gefrorenen Zitronenscheiben aufgefüllt.

2. Maibowle – alkoholfrei

Zutaten: Zitronensaft von 2 kleinen Zitronen, 150 ml Waldmeistersirup, 600 ml Apfelsaft,
400 ml Mineralwasser

Zubereitung: Den Zitronensaft mit dem Waldmeistersirup, dem Apfelsaft und dem Mineralwasser mischen. Tipp: Kühl servieren, evtl. mit Eiswürfeln.

 

3. Maibowle – fruchtig

Zutaten: 1 Flasche Weißwein, 1 Flasche gekühlter Sekt, 1 Flasche Zitronenlimonade,
2 Bündel Waldmeister, 2 unbehandelte Zitronen, 500 g Erdbeeren, 2 Kiwis

Zubereitung: Die Waldmeisterbündel mit Bindfaden zusammenbinden, leicht anwelken lassen und zusammen mit dem Weißwein in ein geeignetes Gefäß geben. Das Obst putzen bzw. schälen, in ganze oder halbe Scheiben schneiden und diese dann zugeben. Etwa 1-2 Stunden ziehen lassen. Dann den Waldmeister entfernen – das Obst kann ruhig länger ziehen. Kalt stellen. Vor dem Servieren mit gekühltem Sekt aufgießen und nach Belieben Zitronenlimonade zugeben – das spart einem meist das Nachsüßen durch Zucker.

 

4. Maibowle – für Eilige

Zutaten: 5 Limetten, 1 Bund Basilikum, 4 Esslöffel Waldmeistersirup, 750 ml trockener Weißwein, 750 ml Prosecco

Zubereitung: Von 2 Limetten die Schale dünn abreiben, die Limetten dann in Spalten schneiden. Aus den anderen Limetten 6 Esslöffel Saft auspressen. Basilikumblätter abzupfen und mit Waldmeistersirup, Limettenschale und -spalten und dem gut gekühlten Wein in ein Bowle-Gefäß füllen. Mit Prosecco auffüllen und sofort servieren.

 

5. Maibowle – ostpreußische Art

Zutaten: 1 Flasche kräftiger Rotwein, 3 Esslöffel Zucker, 2 gut gekühlte Flaschen halbtrockener Sekt, 1 Liter dunkles Bier, 10 Esslöffel Arrak-Aroma

Zubereitung: Alles gut miteinander verrühren und sofort mit Eiswürfeln servieren.

 

 

6. Maibowle – französische Art

Zutaten: 1 Bund frischer Waldmeister, 300 ml trockener Weißwein, z.B. Grauburgunder,
600 ml süßer Cidre

Zubereitung: Den Waldmeister verlesen, waschen, abtropfen lassen und in einer Kanne mit Weißwein gerade eben bedecken. Lichtgeschützt bei Zimmertemperatur etwa 6 Stunden durchziehen lassen. Durch ein Teesieb abgießen. Dann den Waldmeisterwein mit kühlschrankkaltem Cidre aufgießen.

 

7. Maibowle – als Punsch

Zutaten: 1 Flasche trockener Rieslingsekt, 1 Flasche trockener Weißwein, 20 cl Waldmeister-Likör, 14 cl Holunderblütensirup, Zitronengrasstangen, große Eiswürfel

Zubereitung: Weißwein, Waldmeister- und Holunderblütenlikör in Bowle-Schüssel geben und mit Hilfe einer Kelle verrühren. Anschließend Eiswürfel zugeben und vorsichtig mit Sekt aufgießen. Erneut sanft verrühren. Pro Gast eine Zitronengrasstange nehmen, die äußerste Schicht der Schale vorsichtig abschälen und anschließend mit Hilfe eines Muddle Sticks (hölzerner Stößel) oder eines Kochlöffels das dicke Ende der Stangen „aufschlagen“. Das löst die Aromastoffe aus den Pflanzenfasern. Whisky-Gläser mit Eiswürfeln füllen, den Punsch zugeben und jeweils eine Zitronengrasstange ins Glas geben – mit dem aufgeschlagenen Ende in Richtung Glasboden.