text.skipToContent text.skipToNavigation

Popcorn für alle! Alles für einen gemütlich-faulen Kinoabend daheim

Wenn es draußen grau und kalt und feucht wird, geht man ungern abends vor die Tür. Was kommt einem da mehr gelegen als ein perfekter Kinoabend im Kreise von Freunden und Familie? Gegenüber dem Besuch im Lichtspielhaus hat der Filmabend daheim ein paar unbestreitbare Vorteile, kann man doch in der ollsten Jogginghose und dem ausgeleiertsten Pulli unter der Lieblingsdecke lümmeln, lecker snacken und vom Lieblingsdrink so viel nehmen wie man will. Wer es ganz besonders bequem und faul mag, wenn ein, zwei oder auch drei schöne Streifen auf dem geliebten Fernseher laufen, der schaue sich einmal die folgenden Vorschläge an.

Die Leinwand

Es soll ja Menschen geben, die noch in einen kleinen Kasten gucken, wenn sie sich einen Film anschauen. Dabei stärkt nichts den Kinogenuss so sehr wie ein großes und perfektes Bild samt optimalem Sound. Das gilt in ganz besonderem Maße für aktuelle Blockbuster, die ja auch im Kino nur auf der großen Leinwand und bei bestem Dolby-Sound so richtig gut kommen. Wer also Gefallen am heimischen Filmabend gefunden hat, sollte sich einmal in Sachen „Heimkino“ beim EP:Fachhändler beraten lassen.

Eines vorweg: Größer ist nicht immer besser. Der 60-Zöller TV im 12-Quadratmeter-Zimmer macht niemandem Spaß. Die (neue) Faustregel für große Flachbildschirme lautet: Der Abstand sollte etwa 2,6-mal so groß sein wie die Bildschirmdiagonale. Das gilt für SD-Bilder und bedeutet, dass man bei einem 50-Zöller 3,30 Meter entfernt sein sollte. Je besser die Auflösung, desto geringer kann der Abstand sein. Bei Full-HD-Qualität reichen bei einem 50-Zoll-TV rund 2 Meter. Bei 4K- bzw. Ultra HD-Geräten, muss man nicht weiter weg sein als einen Meter.

Generell kann man sagen, dass ein Ultra-HD-Fernseher mit 50 Zoll Diagonale für die meisten Wohnzimmer eine sehr gute Ausrüstung fürs Filmegucken darstellt.

Der Sound

Richtiges Kino-Feeling kommt nur bei einer ordentlichen Dolby-Surround-Anlage auf. Ob 5.1 oder 7.1 ist dann letztlich eine Frage des Anspruchs. Zu einer richtigen Heimkino-Anlage, die zum neuen UHD-TV passt, gehört auf jeden Fall ein Bluray-Receiver. Der fungiert als Abspielgerät für Bluray-Scheiben und DVDs und kann zudem die schönsten Filme und Serien aufzeichnen, sodass sie bei Bedarf immer wieder abgespielt werden können.

Aber auch hier gilt, dass der Sound zum Raum passen muss. Stellt man beim Probehören beim EP:Fachhändler fest, dass der Ton bei geringer Lautstärke nicht mehr trägt, ist das getestete Gerät für kleine Räume weniger geeignet. Und wer Filme auch ohne Surround-Sound genießen kann, ist mit der Kombination aus einer Soundbar oder Soundplate mit einem Subwoofer gut bedient.

Snacks und Drinks wie im Multiplex

So richtig faul und relaxed wird der Filmabend, wenn man während der Vorführung so wenig wie möglich aufstehen muss. Deshalb sollte man alles, was den Genuss steigert in Griffweite aufgebaut sein. Ein Gag, mit dem man befreundete Kinogäste verblüffen kann, ist der Minikühlschrank neben dem Sofa. Der wird vor dem ersten Film randvoll mit den gewünschten Drinks bestückt, sodass jeder sein Lieblingsgetränk genießen kann ohne aufstehen zu müssen.

Weil zum Kino das Popcorn unbedingt dazugehört, lohnt sich in jedem Fall die Anschaffung einer kleinen Popcorn-Maschine, denn die kann problemlos auf dem Couchtisch stehen und eine Portion nach der anderen liefern. Tacos, Nachos und ähnlich leckere Knabbereien samt zugehöriger Soßen stehen gleich daneben.

Drei leckere Popcornrezepte

Natürlich kann man Popcorn einfach nur süß oder salzig zubereiten. Mehr Spaß machen aber drei besondere Varianten der luftigen Knabberei (hier zum Downloaden):

Mit Karamellsoße

Erst einmal wird ausreichend viel Korn gepoppt – es darf vor der Weiterverarbeitung ruhig abkühlen. Der Backofen sollte auf 120° vorgeheizt sein. Dann wird in einem schweren Topf Butter und braunen Rohrzucker unter Rühren gemeinsam geschmolzen, sodass eine Karamellsoße entsteht (die man mit eingerührter Schlagsahne verfeinern kann). Nun ein Blech mit Papier auslegen und das Popcorn in einer Schicht darauf ausbreiten. Karamellsoße über dem Popcorn verteilen. So lange backen, bis der Karamell auf den einzelnen Pop-Körner schön trocken ist.

Mit Curry

Bei dieser pikanten Variante wird die Butter bzw. das Öl, in dem die Körner gepoppt werden, nach dem Warmwerden mit Currypulver und Cayennepfeffer gewürzt.

Mit Erdnussgeschmack

Dieses Rezept funktioniert ähnlich wie das mit der Karamellsoße. Auch hier wird das Popcorn vorbereitet und der Ofen vorgeheizt. Nun kommt jedoch ein Satésoße zum Einsatz. Dazu esslöffelweise Erdnussbutter vorsichtig in einem schweren Topf schmelzen. Mit dunkler Sojasoße verdünnen. Mit Salz, braunem Rohrzucker und reichlich Limettensaft würzen. Das Popcorn dann mit der Erdnusssoße überbacken.