text.skipToContent text.skipToNavigation

Rauschebart und Schnäuzer – Die richtige Pflege ist das A und O

Wo die Damen sich mit der Auswahl von Schuhen und Accessoires zu den jeweils aktuellen Trends bekennen können, bleibt den Herren vor allem der Bart als Ausdrucksmittel des persönlichen Stils. Schon seit Jahrtausenden ist der Umgang mit der männlichen Gesichtsbehaarung immer auch eine Frage der jeweiligen Mode. Das ist auch im Herbst/Winter 2016 nicht anders – nur gab es selten so viele Möglichkeiten, den Bart zu stylen ohne ungepflegt zu wirken, wie jetzt. Unverzichtbares Werkzeug für den persönlichen Schnitt ist der Bartschneider, der den Elektrorasierer oder die Klinge perfekt ergänzt.

Bartpflege wie beim Barbier

Schon munkelten die Auguren, der Vollbart sei megaout. Tatsächlich aber hat sich die volle Haarpracht im Gesicht – vom fein gestutzten Knebel- bis zum sorgfältig beschnittenen Rauschebart – gehalten. Besser noch: Bart liegt voll im Trend. Vorausgesetzt er ist gepflegt. Und das ist leichter gesagt als getan, die Gesichtsbehaarung erfordert nämlich einen enormen Pflegeaufwand. Deshalb wählen manche Bartträger inzwischen den Weg zum Barbier. Gerade in den Großstädten haben im vergangenen Jahr auf breiter Front Barber-Shops eröffnet, die sich ganz auf den Mann konzentrieren und besonders bei der Bartpflege professionelle Unterstützung leisten.

So schön es ist, sich auch als Kerl mal richtig umsorgen zu lassen, so häufig fehlt leider auch die Zeit für solch einen Termin. Aber keine Sorge, selbst der dichteste Bart kann mit der richtigen Pflege auch zuhause in Ordnung gehalten werden. Bei einem Bewuchs, der länger als eine halbe Handbreit ist, beginnt die Pflege mit denselben Schritten wie beim Haupthaar: Der Bart sollte regelmäßig gewaschen werden. Hierfür gibt es spezielle Bartshampoos. Zur Not tut es aber auch das Produkt, das auf dem Kopf Dienst tut – solange es mild bzw. möglichst hautneutral ist. Auf das Shampoo folgt ein reichhaltiges Bart-Öl, das für Geschmeidigkeit sorgt.

Styling mit Föhn und Bartschneider

Nach dem Waschen beginnt das Styling mit dem Föhnen. Da das Barthaar vorwiegend kraus ist, kommt neben dem Haartrockner auf jeden Fall auch eine Rundbürste zum Formen zum Einsatz. Erst nach der Wäsche wird der Vollbart dann gestutzt. Die Länge kann mit einer ordentlichen Frisörschere eingestellt werden. Bei der Kontur kommt der Selbstversorger nur mit einem guten Rasierer zum gewünschten Ergebnis. Bestenfalls lassen sich – bei starkem, dunklem Bartwuchs – die störenden Stoppeln mit einem einfachen Nassrasierer entfernen. Wichtig bei der Eigenarbeit: Genug Licht, ein großer Spiegel und ein nicht zu großer Abstand. Könner haben beleuchtete, leicht vergrößernde Kosmetikspiegel im Bad, wie sie von Damen für die tägliche Verschönerung verwendet werden. Neben den Konturen an der Wange, muss auch am Hals rasiert werden. Mit einem transparenten Rasiergel behält man den Überblick und schafft es möglichst symmetrisch zu stutzen.

Erfahrene Barbiere wissen, dass der frühe Morgen die schlechteste Zeit für das Styling des Bartes ist. Die Folgen des Nachtschlafes machen das Haar störrisch, die Haut empfindlicher. Deshalb sollten nur Glattrasierer die Zeit nach dem Duschen für die Haarentfernung nutzen. Dieselben Experten empfehlen, sich eher am frühen Abend dem Gesichtsschmuck zu widmen und sich dabei Zeit zu lassen. Nur wenn Mann und Bart entspannt sind, gelingt das gewünschte Styling.

X-Tagebart – Alles auf einer Länge

Der klassische Drei-, Vier- oder auch Zehntagebart (je nach Ausprägung des Bartwuchses) ist immer angesagt und wirkt mit der entsprechenden Bartpflege keineswegs unordentlich. Ein Bart-Öl kann auch hier für etwas mehr Geschmeidigkeit sorgen, wichtig ist aber vor allem, dass regelmäßig gestutzt wird. Das geht mit einem guten Bartschneider, der mit einer Vorrichtung versehen ist, die auf die gewünschte Haarlänge eingestellt werden kann. Wichtig bei dieser Zwischenform zwischen Glattrasur und Vollbart ist nämlich, dass das Haar überall (möglichst) exakt dieselbe Länge hat. Nur dann sieht ein X-Tagebart auch wirklich gepflegt aus.

Die Grenzen des Haarwuchses

Je kürzer der Bart, desto sorgfältiger (und häufiger) gilt es, die gewünschten Grenzen des Haarwuchses zu definieren. Alles, was nicht unter Voll- oder X-Tagebart läuft, erweist sich bekanntlich als Mischung aus bewachsenen und glatt rasierten Flächen. Wer einen gestylten Bart tragen will, sollte sich bei der Auswahl des Elektrorasierers vom EP:Fachhändler beraten lassen. Nicht jedes Modell bzw. jede Technik macht es möglich, auch widerspenstige und in unterschiedliche Richtung sprießende Barthaare zu erfassen bzw. exakt definierte Partien des Bartwuchses stehen zu lassen.