text.skipToContent text.skipToNavigation

Süßes aus der Fritteuse - 4 leckere Vorschläge

In aller Regel wird die Fritteuse angeschafft, weil die Familie nach richtig leckeren Fritten schreit. Und die kriegt man nun mal am besten mit selbst geschnitzten Kartoffelstäbchen in bestem Fett hin. Irgendwann ist der Reiz der Pommes verflogen, und die schöne Fritteuse mit den vielen Funktionen steht nutzlos im Schrank. Überraschen Sie die hungrigen Mäuler doch einmal mit frittierten Süßspeisen! Wetten dass die Fritteuse danach wieder öfter zum Einsatz kommt?


Klassische Apfel-Beignets

Beignets sind fester Bestandteil der feinen französischen Küche und finden sich sowohl auf der herzhaften, als auch auf der süßen Seite. Grundlage ist ein flüssiger Teig, durch den der Inhalt gezogen wird, bevor man ihm im heißen Fett der Fritteuse versenkt. Die süße Variante geht so…

Zutaten für 4 Äpfel: 80 g Mehl 405, ½ Teelöffel Backpulver, 1 ganzes mittelgroßes Ei, 8 Esslöffel Milch, 5 Esslöffel Sahne, das ausgekratzte Mark einer Vanilleschote, eine Prise Salz, 20 g Zucker und 4 aromatische Äpfel, Saft einer halben Zitrone

Zubereitung: Für den Teig 80 g Mehl und Backpulver vermischen. Mit dem Ei, der Milch, der Sahne, dem Vanillemark, einer Prise Salz und dem Zucker zu einem glatten Teig verrühren. 10 Minuten quellen lassen. Äpfel schälen, in gut ein Zentimeter dicke Scheiben schneiden und das Kerngehäuse entfernen. Sofort mit Zitronensaft beträufeln damit sie nicht braun werden. Die Fritteuse auf 180° vorheizen. Apfelscheiben nacheinander in Mehl wälzen, durch den Beignet-Teig ziehen und dann goldbraun ausbacken – das dauert zwischen 5 und 7 Minuten. Herausnehmen und auf Küchenpapier entfetten. Die Apfel-Beignets können bis zu Servieren im Ofen bei 80° warmgehalten werden.

Spanisch-mexikanische Churros

Eigentlich sind Churros ein Schmalzgebäck, werden aber heutzutage in den entsprechend Läden in Spanien und vor allem in Mexiko durchweg in der Fritteuse gebacken. Der Brandteig (kennt man von Windbeuteln) ist relativ einfach und wird so hergestellt…

Zutaten für 4 Portionen: 500 g Mehl 405, 3 Teelöffel Backpulver ,500 ml Wasser, 40 ml Olivenöl, 1 Teelöffel Salz

Zubereitung: Mehl in eine hitzebeständige Schüssel sieben. Wasser, Olivenöl, Salz und Backpulver in einem kleinen Topf verrühren und zum Kochen bringen. Sobald die Flüssigkeit schäumt, den Topf vom Herd ziehen und direkt über das Mehl gießen. Mit einem Holzlöffel zu einem festen Teig verrühren. Fritteuse ausnahmsweise mit Olivenöl oder einem Halb-und-Halb-Gemisch aus Oliven- und Rapsöl befüllen und auf maximal 160° aufheizen. Dann den Brandteig in einen Spritzbeutel geben, Tülle mit Zacken benutzen und rund 15 Zentimeter lange Streifen direkt ins Öl spritzen. Goldbraun ausbacken, was um die acht bis zehn Minuten dauert. Noch heiß in einem Teller mit Zucker wälzen und warm zum Kaffee servieren.

Gefüllte Blätterteigtaschen mit Obst

Einfacher geht’s kaum: Vollreifes Obst wird geschält und entkernt und in aufgetaute Blätterteigplatten gewickelt. Die Nähte werden mit aufgeschlagenem Eiweiß versiegelt. Bei 180° brauchen solche Teilchen gut 10 bis 12 Minuten in der Fritteuse, um außen goldbraun und innen gar zu sein. Besonders gut eignen sich Pfirsiche, Mirabellen, Pflaumen und andere Kernobst, aber auch Erdbeeren und natürlich Äpfel und Birnen. Das Obst kann nach Belieben gewürzt und gezuckert werden.

Frittiertes Eis

Mit diesem Dessert löst man Erstaunen und Begeisterung aus – wenn es denn gelingt. Ein oder zwei Probedurchläufe ohne Publikum und die Bereitschaft, einige Kugel Eis zu versenken, sind mitzubringen. Das Problem ist, dass beim möglichst kurzen Frittieren das Speiseeis gegenüber dem heißen Öl isoliert sein muss. Das erreicht man mit einer Panade. Außerdem muss das Eis in Form von sehr gut gefrorenen Kugeln vorliegen. Deshalb sollte man die Eiskugeln vor dem Frittieren gut eine Stunde offen, also nicht in einem Behälter, im TK-Bereich der Gefrierkombi durchkühlen, sodass die Oberfläche richtig hart ist.

Natürlich kann man das Eis ganz normal mit Semmelbröseln panieren, aber viel leckerer wird es, wenn man gesüßte Stücke zerbröselt. Prima funktioniert es mit geriebenen oder im Blitzer fein gehackten Brioches, auch Mürbchen oder Milchbrötchen genannt. Das Ausgangsmaterial sollte möglichst wenig Feuchtigkeit enthalten oder nach dem Bröseln noch eine Weile trocknen dürfen. Auch nicht schlecht ist es, einen Tortenboden aus Bisquitteig zu Paniermehl zu mahlen. Und besonders schön wird die Hülle, wenn die Panade mit nicht wenig Kristallzucker vermischt wird.

Das Fett in der Fritteuse sollte 160° haben. Nun wird jede Kugel zuerst in Mehl gewälzt, dann in verschlagenem Ei und zuletzt in der Panade. Am besten rollt man die Kugel mehrfach und in allen Richtungen durch einen mit Paniermehl gefüllten Teller. Die panierte Eiskugel muss man vorsichtig mit einem Schaumlöffel im heißen Fett versenken. Es sollten höchstens so viele Kugeln sein, dass sie sich auf keinen Fall berühren. Außerdem muss man dafür sorgen, dass die panierten Eiskugeln ständig in Bewegung bleiben. Je nach verwendeter Panade sind die Kugeln nach höchstens 4 Minuten perfekt gebräunt und haben außen eine feste Kruste.