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Technik sichert Haus und Wohnung in der Urlaubszeit

Da liegt man schön in der Sonne am Strand, einen kühlen Drink neben und das Meer vor sich und … macht sich Sorgen, weil man das Eigenheim allein zuhaus gelassen hat. So geht es einigen Menschen, vor allem wenn sie in Regionen mit hoher oder steigender Einbruchsquote wohnen. Denn wer möchte schon, dass Kriminelle während der eigenen Abwesenheit die Wohnung bzw. das Haus ausräumen? Selbst wenn man ordentlich versichert ist: Der Ärger mit der Abwicklung von Einbruchsdiebstahl macht rasch die ganze Erholung zunichte.

Im Prinzip gibt es nur zwei wirklich hundertprozentig sichere Lösungen: gar nicht in Urlaub fahren oder einen Haussitter verpflichten. Während Ersteres nicht in Frage kommt, ist es für viele Eigenheimbewohner schwer vorstellbar, dass fremde Leute darin wohnen, während man auf Sommerfrische ist. Also setzen verantwortungsbewusste Hausbesitzer und Mieter auf den Faktor „Technik“ bei der Haussicherheit.

Laut und schrill: Schutz durch Alarmanlagen

Die klassische Alarmanlage wie man sie aus alten Krimis kennt war eine ziemlich simple Sache: Hat der Einbrecher die Tür geknackt, ging die Sirene los. Moderne Alarmanlagen sind dagegen hochdigitale Geräte, die über verschiedenartige Sensoren feststellen können, ob rund ums Haus etwas nicht stimmt, und dies auf unterschiedliche Weise melden können. Und das übrigens zu unerwartet geringen Kosten. Im EP:Fachhandel kostet eine solche Anlage als Basiskit zwischen 100 und 150 Euro; zusätzliche Sensoren schlagen mit Beträgen zwischen 20 und 40 Euro zu Buche. So lässt sich ein Haus innen und außen mit einer Investition von weniger als rund 350 Euro perfekt sichern.

Empfehlenswert ist es, wirkliche jede Tür und jedes Fenster mit einem Magnetsensor auszustatten, der meldet, wenn der Zugang geöffnet wurde. Außerdem sollte jeder Raum, der über einen Zugang von außen verfügt, über einen Bewegungsmelder verfügen. Für einige Alarmanlagen werden zusätzlich Rauch- und Wassermelder angeboten, die sich rühren, wenn es im geschützten Objekt brennt oder Wasser eingedrungen ist.

Natürlich sind zeitgemäße Alarmanlagen auf jeden Fall mit dem Telefonnetz, vielfach aber auch per Wlan mit dem Internet verbunden und können so fernbedient werden. Die modernsten Vertreter dieser Art lassen sich komplett über eine App einrichten und fernsteuern. Meist können bis zu 10 verschiedene Telefonnummern eingetragen werden, an die das System im Alarmfall Sprach- oder Textnachrichten schickt.

Wer eine monatliche Pauschale von um die 100 Euro nicht scheut, kann eine Notrufzentrale buchen, die eine solche Benachrichtigung erhält und dann sofort eingreift. Das ist vor allem sinnvoll, wenn die Urlauber selbst keine Nachbarn, Freunde oder Verwandte in der Nähe des Heims haben, die bei einem Alarm nachschauen könnten.

Und wenn’s brennt?

In vielen Bundesländern ist die Anbringung von Rauchmeldern in den Räumen von Mietwohnungen mittlerweile gesetzlich vorgeschrieben. Wohnungs- und Eigenheimbesitzern kann die Anschaffung und Anbringung solcher Sensoren (beim EP:Fachhändler zu Preisen ab etwa 8 Euro pro Stück verfügbar) nur dringend angeraten werden.

Und zwar gar nicht einmal für den Fall der Abwesenheit, sondern für den klassischen Brandunfall bei Nacht, bei der eine durchgeschmorte Elektroleitung oder ähnliches einen Schwelbrand erzeugt hat. Wenn die Bewohner dann schlafen, kann das entstehende Kohlenmonoxid sie umbringen, bevor sie auch nur irgendetwas merken. Rauchmelder aber reagieren sehr früh auf Qualm und wecken mit ihrem Signal die Schlafenden.

Wer aber auch sicherstellen möchte, dass ein Brand im Haus oder der Wohnung einen Alarm auslöst, wählt Rauchmelder als Zubehör zur Alarmanlage oder zum Smarthome-System, die nicht nur Alarm schlagen, sondern automatisch eine Meldung an die zugehörige App absetzen.

Der EP:Fachhändler berät Sie gern zum Thema Sicherheit.