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Wilde Urlaubsabenteuer - festgehalten mit der Action Cam

Wer seinen Urlaub vorwiegend auf dem Liegestuhl verbringt oder bei gelegentlichen Wanderungen mit einer Besichtigung ab und zu, der wird sich kaum Gedanken darüber machen, wie er die schönsten Ferienerlebnisse digital für die Ewigkeit aufzeichnen soll. Da reicht die Kamera im Smartphone oder die gute, alte Taschenknipse immer aus. Ganz anders aber beim Typ Aktivurlauber, dem keine Brandung zu wild, kein Ozean zu tief und keine Felsspitze zu hoch ist – denn immer noch sind die wenigstens Handys so richtig wasserdicht, und stoßfest ist die Digicam ja auch nicht.

Da liegt der Gedanke nah, sich vor dem Düsen in den Süden mit einer dieser schicken Action-Cams auszurüsten, die noch vom Meeresgrund schöne Videoclips liefern und auch den Sturz in die Alpenklamm nicht übelnehmen. Zumal diese ultrakleinen Geräte inzwischen auch kein Vermögen mehr kosten. So liegen beim EP:Fachhändler sehr brauchbare Abenteuerkameras für knapp 80 Euro in der Vitrine. Aber, Vorsicht: Der Teufel steckt wie so oft im Detail. Denn die preiswerteren Vertreter dieser Gattung sind allesamt bis mindestens 20 Meter Tauchtiefe absolut wasserdicht, aber ein Fall aus mehr als einem Meter Höhe auf einen harten Untergrund kann ihnen bereits den Garaus machen. Heißt im Umkehrschluss aber: Unter Wasser kann schon eine wirklich erschwingliche Action-Cam zum ständigen Begleiter werden. Geht es dagegen hoch hinaus auf den Berg oder gar zum Freeclimbing, sollte die garantierte Stoßfestigkeit ein wichtiges Kaufkriterium sein.

Übrigens: Geht es nur darum, dass die Erinnerungsmaschine nicht gleich aufgibt, wenn sie ein paar Spritzer abbekommen hat, sind sogenannte Outdoor-Kameras eine echte Alternative. Dabei handelt es sich um spezielle handliche Digital-Fotoapparate, deren Gehäuse und Objektiv gegen Eindringen von Spritzwasser geschützt sind und die auch deutlich weniger anfällig für Schäden nach dem Aufprall auf etwas Hartem sind. Auch davon gibt es einige Vertreter im EP:Fachhandel

Und trotzdem sind echte Action-Cams ein Muss für den sportlichen Urlauber. Denn die sind nicht nur wasserfest und stoßgesichert, sondern liefern tolle Videos, ohne dass der Nutzer mehr tun muss als den Auslöser einmal zu betätigen. Selbst wenn die Abenteuerkamera einfach per Schlaufe an der Kleidung befestigt wird, entstehen so atemberaubende Bewegtbilder.

So richtig professionell aber wird es mit den passenden Befestigungs-Kits. So ist ein entsprechender Adapter immer dann zu empfehlen, wenn bei der wilden Aktivität ein Helm getragen wird – ganz gleich ob der Sportler mit dem Gleitschirm durch die Lüfte fliegt oder auf dem Mountainbike rasante Abfahrten nimmt: Der so entstehende Film zeigt das Geschehen aus der Ich-Perspektive. Beim Radeln sind auch Halterungen für den Lenker im Angebot – mit und ohne Dämpfung, die schlimmste Wackler abmildert. Auch am Brustgurt lässt sich solch ein Ding befestigen – eine ideale Lösung beim Joggen. Und wer selbst mit drauf sein möchte, wenn die fröhliche Urlaubergruppe beim Rafting durch die Fluten powert, der wählt eine passende Stativstange, um die Kamera weit genug entfernt halten zu können. Natürlich gibt es auch Menschen, die beim Verarbeiten des auf diese Weise gedrehten Materials gewisse Ansprüche haben und das Ergebnis gern auch mal am Fernseher zeigen wollen. Die sollten unbedingt darauf achten, dass die Action-Cam Full-HD beherrscht, denn das tun noch lange nicht alle Winzlinge, die angeboten werden.

Zur Action-Cam gehört eine passende Speicherkarte. Wer in den Ferien keine Gelegenheit hat, die Clips auf einem Notebook zu speichern, ist gut beraten, gleich mehrere SD-Karten beim EP:Fachhändler zu ordern; der wird bei der Gelegenheit auch gleich die richtige Sorte mit der geeigneten Kapazität empfehlen. Und eine robuste Tasche für Kamera und Zubehör sollte man sich vor dem Abenteuerurlaub auch noch gönnen.