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Rotations- versus Schallzahnbürste – welcher Zahnpflegekomplize ist Ihrer?

Am 25. September ist Tag der Zahngesundheit. Genau der richtige Anlass, um die beiden vorherrschenden Reinigungstechnologien bei elektrischen Zahnbürsten mal genauer unter die Lupe zu nehmen. Rotierend oder mit Schalltechnologie? Welches System erzielt die besseren Reinigungsergebnisse, ist besonders anwendungsfreundlich, innovativ und nachhaltig?

Die Big Player unter den Zahnbürsten

Seit 1991 gibt es ihn – den Tag der Zahngesundheit. Und seitdem rückt das Thema Mundhygiene immer am 25. September in den Fokus der Aufmerksamkeit. Als der bundesweite Aktionstag vor 27 Jahren ins Leben gerufen wurde, war die zahnmedizinische Versorgung vor allem auf die Beseitigung von Zahnschäden fokussiert. Heute steht in die Prophylaxe im Vordergrund. Zum Glück haben sich in den letzten beiden Jahrzehnten die technischen Möglichkeiten zur Vorbeugung von Karies, Parodontose und Co. wesentlich verbessert – allen voran die innovativen Putztechnologien für die tägliche Zahnreinigung zu Hause. 

Da gibt es einmal Zahnbürsten mit Schalltechnologie, die bis zu 62.000 Bürstenkopfbewegungen pro Minute erreichen und zum zweiten die Rotationszahnbürsten mit bis zu 8.800 Drehungen. 

Keine Unterschiede in Sachen Putzleistung

Auf den ersten Blick könnte man meinen: Je mehr Bewegungen desto besser die Putzleistung. Doch Fehlanzeige. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen: Die Anzahl der Vibrationen bzw. Rotationen spielt bei der Reinigungsleistung keine entscheidende Rolle. Im Vergleich mit einer Handzahnbürste erzielen beide Zahnbürstentypen jedoch deutlich bessere Ergebnisse und entfernen bis zu 10 Mal mehr Plaque als herkömmliche Zahnbürsten. 

1: 0 für Schallzahnbürsten bei empfindlichem Zahnfleisch 

Kleine Unterschiede gibt es aber natürlich doch. So sind die Schallzahnbürsten-Modelle aufgrund ihrer Vibrations- statt Rotationstechnologie sanfter zum Zahnfleisch und auch der Geräuschpegel ist niedriger. Im Gegenzug besitzen die rotierenden Kollegen kleinere, meist runde Bürstenköpfe, die leichter an unzugängliche Stellen kommen. Und auch die Auswahl an Aufsteckbürstenköpfen für verschiedene Bedürfnisse ist für Rotationsbürsten größer. 

Rotationszahnbürsten punkten bei Interaktivität und Putzunterstützung

Was die Anzahl verschiedener Putzmodi angeht, so liegen beide Varianten wiederum gleich auf. In Sachen Konnektivität sind jedoch die Bluetooth-Rotations-Modelle die Innovativeren. Die Möglichkeit per App die Putzgewohnheiten auf dem Smartphone zu kontrollieren, steigert nicht nur die Motivation, sondern verbessert über einen Drucksensor und exakten Positionserkennung auch die Reinigung und schonende Pflege. 

Fazit:

Wie es auch dreht und vibriert – die Entscheidung zwischen Rotations- und Schallzahnbürste ist weniger eine Frage der Qualität oder gar Putzleistung als vielmehr des persönlichen Geschmacks und der individuellen Bedürfnisse. Auf was Sie aber bei beiden Technologien achten sollten: die Akkuleistung. Moderne Li-Ionen-Akkus sind wesentlich langlebiger als Nickel-Metallhydrid-Akkus und das zahlt sich nicht nur in puncto Bequemlichkeit, sondern auch in Sachen Nachhaltigkeit über kurz oder lang aus.