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Urlaubsfotos: Wie und wo speichern und ordnen

Urlaubszeit ist Foto-Zeit. Ganz egal, ob Aufnahmen von der Familie am Strand, beeindruckende Natur-Szenarien oder von Menschenhand gebaute Sehenswürdigkeiten – im Urlaub wird geknipst, was das Zeug hält. Wo aber hin mit all den Erinnerungen? 

Sowohl der interne Speicher eines Smartphones als auch eine Speicherkarte haben bei den heute möglichen hohen Auflösungen relativ schnell ihr Limit erreicht. Wer nicht aufhören möchte zu fotografieren, nur weil der Speicher voll ist, muss auf externe Speichermöglichkeiten zurückgreifen.

 

 

Festplatten, USB-Sticks und Co.

Wer genügend Platz im Koffer hat, nimmt einfach eine externe Festplatte mit. Die gibt es mit so hohem Speichervolumen, dass es schwer werden dürfte, sie mit Schnappschüssen vollzukriegen. Mittlerweile sind auch sogenannte Solid-State-Drive(SSD)-Festplatten erschwinglich geworden. Ihr Vorteil: Sie enthalten keine beweglichen Bauteile und sind somit um einiges unempfindlicher als ihre herkömmlichen Verwandten.

Wer mit leichtem Gepäck reist, bevorzugt wahrscheinlich eher kleinere Speichervarianten wie einen USB-Stick – Speichergrößen jenseits der 100 Gigabyte sind heute keine Seltenheit mehr. Für eine Reise empfiehlt sich aber unter Umständen auch einfach die Mitnahme von mehreren Speicherkarten für die Kamera – die sind klein, leicht und simpel zu verstauen.

Speichern 2.0 – Bilder sichern in der Cloud

Manch einer möchte sich oder vielmehr seine Urlaubsfotos gerne doppelt absichern und setzt zusätzlich zur Sicherung auf einem haptischen Medium auf einen Onlinespeicher beziehungsweise eine Cloud-Lösung. Hier werden die Bilder via Internet hochgeladen und sind dann überall auf der Welt – eine Internetverbindung vorausgesetzt – wieder abruf- und vorzeigbar. Bei großen Datenmengen kann das allerdings schon mal eine ganze Menge (Urlaubs-)Zeit kosten. 

Ordnung muss sein

Die Digitalfotografie hat es mit sich gebracht, dass oft ganz schnell eine sehr große Menge an Urlaubsfotos zusammenkommt – da kein analoger Film mehr gebraucht wird, sichert man sich häufig mit mehreren Schnappschüssen vom selben Motiv ab. Bei solchen Mengen verliert man allerdings sehr schnell den Überblick und eine Sortierung der Urlaubserinnerungen erscheint oftmals beinahe unmöglich. 

Was viele Amateur-Fotografen nicht wissen: Digitalkameras und Smartphones markieren die geschossenen Bilder mit sogenannten Meta-Daten wie zum Beispiel Datum, Dateigröße oder sogar dem Aufnahmeort, wenn eine entsprechende GPS-Funktion vorhanden und eingeschaltet ist. Nach diesen Kriterien können die Urlaubsfotos dann sortiert werden. Das kann entweder händisch erfolgen oder einem dementsprechenden Programm oder Tool anvertraut werden.

Tipp: Wer sich die Arbeit nach einer Reise erleichtern möchte, der trifft schon im Urlaub eine Vorauswahl und löscht alle paar Tage verwackelte, dunkle oder unscharfe Bilder – verregnete Tage bieten sich hierfür an.