Voll im Trend: Filterkaffee

Seit Jahrzehnten der Deutschen liebster Kaffeegenuss: der klassische Filterkaffee. Selbst die jüngere Generation kommt wieder auf den Geschmack des Handaufgusses. Mit dem Blümchenkaffee wie zu Omas Zeiten hat der neue Trendsetter aber nicht mehr viel gemeinsam – nicht einmal den Namen. In der Szene-Gastronomie feiert er als „Pour Over“ oder „Brewed Coffee“ eine Renaissance. Und zu Hause? Da halten Filterkaffeemaschinen der neuesten Generation Einzug.

Typ 2: Filterkaffee-Fans

Für Filterkaffee-Fans steht fest: Guter Kaffee braucht Zeit. In ihren Augen entwickelt der Kaffee erst dann sein volles Aroma, wenn das Wasser langsam und gleichmäßig über das Kaffeemehl tröpfelt und so die Chance hat, die Geschmacksnoten zu extrahieren. Die Melitta-Zauberformel für das perfekte Verhältnis von Kaffee, Wasser und Temperatur heißt dabei: 6 / 100 / 94. Also sechs Gramm Kaffee auf 100 ml Wasser bei einer Temperatur von 94 Grad ergeben eine Tasse vollsten Genuss. Das funktioniert mit einem Handfilter, aber noch besser mit einer modernen Kaffeemaschine.

 

Tradition trifft Innovation

Ein besonders gutes Händchen für köstlichen Filterkaffee besitzt zum Beispiel die Melitta AromaFresh. Sie kann nicht nur bis zu zehn Tassen des schwarzen Heißgetränks auf einmal aufbrühen, sondern besitzt auch noch eine Aromawahlfunktion, einen Kaffeestärkenregler und vor allem eine integrierte Kaffeemühle. Denn wie auch beim Espresso kann ein guter Filterkaffee nur dann seine komplexe Aromastruktur entfalten, wenn die Bohnen röstfrisch gemahlen sind. Ihre Lieblingskaffeemaschine besitzt kein integriertes Mahlwerk? Macht nichts! Elektrische Kaffeemühlen, wie die DeLonghi KG 89 mit einstellbarem Mahlgrad und praktischer Tassenportionseinstellung sind ein perfekter Ersatz.

Übrigens: Weil bei der Zubereitung als Filterkaffee die Vielfalt der Aromen besonders zum Tragen kommt, sollten Sie für Brühkaffee nur 100 Prozent Arabica-Kaffeebohnen verwenden, die eine lebendige Säure aufweisen. Sonst schmeckt der Kaffee schnell wässrig und fad.

Viel Kaffee ohne großen Aufwand

Neben dem Geschmack sind aber auch Pflegeleichtigkeit und die „Kännchen“-Zubereitung ein nicht zu unterschätzendes Argument für den Filterkaffee. Da Filtermaschinen ohne großen Druck arbeiten, sind sie nämlich äußerst unkompliziert und kommen ohne regelmäßiges Reinigen und Wartungsarbeiten aus. Außerdem: Im Gegensatz zu Kaffeevollautomaten, mit denen jede Tasse Kaffee einzeln zubereitet werden muss, können Sie mit einer Filterkaffeemaschine gleich eine ganze Kanne machen. Besonders praktisch: Geräte mit Isolierkanne, wie die Philips Gaia Therm oder die CT 3818 von Rowenta.

Sie sehen: Ganz gleich, ob Filterkaffeemaschine oder doch lieber ein Kaffeevollautomat – beide beherrschen die Kunst, das Beste aus der Bohne herauszuholen, beide haben Vor- und Nachteile und beide sind Ausdruck eines ganz persönlichen Lebensstils.