Richtig einstellen auf die Zeitumstellung

Seit 1980 durchgehend bis heute gibt es in Deutschland die Sommerzeit. Einer der – bis heute umstrittenen – Hauptgründe für ihre Einführung war das Einsparen von Energie, insbesondere bei der Beleuchtung. Am Sonntag, dem 25. März 2018, war es wieder soweit: Die Uhren in der Bundesrepublik wurden eine Stunde nach vorne gestellt – von morgens zwei Uhr auf morgens drei Uhr. Leider kommt nicht jeder gut mit dieser Umstellung zurecht…

Verwirrung bei der Zeitumstellung vermeiden

Wie war das noch gleich: Vorstellen im Winter und Zurückstellen im Sommer? Oder doch andersherum? Wer sich die Regelung einfach nicht merken kann und nicht jedes Jahr zweimal nachlesen möchte, sollte einmal über die Anschaffung neuer Uhren nachdenken. Funk-Wanduhren wissen automatisch selbst, wie spät es ist – und wann die Zeit umgestellt wird. Viele bringen außerdem noch Zusatzfunktionen wie eine Temperatur- oder Datumsanzeige mit.
Als adäquater Ersatz für eine analoge Armbanduhr kann eine Smartwatch wie die Apple Watch dienen. Sie ist mit dem iPhone verbunden und stellt sich ebenfalls auf die Zeitzone ein, in der sie und das Smartphone getragen und benutzt werden – Umstellung auf die Sommerzeit inklusive. 
 
 

Die Zeitumstellung als Schlafdieb

Viele Menschen beschweren sich in den Tagen nach dieser „Zeitreise“ über den Schlafdiebstahl, der sie eine Stunde ihrer wohlverdienten Nachtruhe gekostet hat, ihren Schlafrhythmus durcheinandergebracht hat und ihnen das Aufstehen morgens schwerer macht. 

If you snooze, you lose

Die Snooze-Taste ist wohl das beliebteste Werkzeug, um sich morgens noch ein paar Minuten unter der Bettdecke zum Weiterdösen zu verschaffen. Doch Vorsicht – ständiges Aufwachen und Weiterschlafen kann unangenehme Folgen haben. Zum einen kann „Snoozen“ den sogenannten zirkadianen Rhythmus durcheinanderbringen – das Hirn ist sich dann unsicher, ob es wach sein muss oder müde sein darf. Das kann dazu führen, dass sich Betroffene den ganzen Tag müde und schlapp fühlen. Zum anderen kann das stetige Betätigen der Schlummertaste dazu führen, dass man schlicht und einfach nicht rechtzeitig aufsteht und zu spät zur Arbeit, Schule oder Uni kommt.
 
Tipp: Wer so gar nicht auf die Schlummerfunktion verzichten möchte, kann einmal probieren, die Alarmzeit seines Weckers 15-20 Minuten vorzuverlegen und sich so morgens einen Schlummer-Puffer verschaffen.

Smart aufwachen mit der Smartwatch

Apple Watch kann übrigens nicht nur als Armbanduhr dienen. Wenn sie nämlich nicht am Handgelenk getragen wird, sondern beispielsweise auf dem Nachttisch geladen wird, kann sie in den sogenannten Weckermodus versetzt werden. Dafür muss sie lediglich seitlich gelegt werden und dann mit dem Ladegerät verbunden werden. 

Das Geheimmittel gegen Zeitumstellungs-Müdigkeit

Und wenn alles nichts mehr hilft, die Snooze-Taste gewonnen hat und man zerknautscht und übermüdet am Schreibtisch sitzt: Dann kommt die „Wunderwaffe“ zum Einsatz – in Form einer starken Tasse Kaffee mit einer großen Ladung Koffein.