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IFA-Trend: Smarte Geräte – was geht app?

Am 1. September öffnet die IFA, die weltweit führende Messe für Consumer Electronics und Home Appliances, ihre Tore. In unserer 5-teiligen IFA-Preview-Serie verraten wir Ihnen schon vorab die spannendsten Trends und innovativsten Produktneuheiten der Hersteller.

 

Was geht app?

Fast alles! Vom Kaffeevollautomaten über die Waschmaschine bis zur Zahnbürste – immer mehr Elektronikgeräte gehen ins Netz, Smart Home nennt sich das Phänomen. Der Vorteil: Viele neue Funktionalitäten und eine extrem komfortable Bedienung.

Dass es nicht ohne Smart-TV geht, versteht sich mittlerweile fast schon von selbst. Und auch der vernetzte Kühlschrank, der uns von unterwegs ein Foto vom Inhalt schickt und dessen Tür ein überdimensionales Smartphone ist, das nicht nur Nahrungsmittel verwaltet und Haltbarkeitsdaten überprüft, sondern auch Nachrichten empfängt, Terminkalender synchronisiert und Rezeptvorschläge zum Inhalt anbietet, ist spätestens seit der IFA 2016 ein alter Hut. Doch dabei wird es nicht bleiben. Die Hersteller treiben mit Hochdruck das Internet der Dinge voran. Connectivity ist DER Trend auf der IFA 2017.

Clevere Smart Home Funktionen

Fast alle neuen Geräte, die auf der IFA vorgestellt werden, besitzen mittlerweile Apps: Waschmaschinen, wie die Siemens avantgarde-Serie, lassen sich so ganz bequem per Smartphone oder Tablet steuern. Smartes Energiemanagement für Solarstrom ist dabei ebenso selbstverständlich wie die Benachrichtigung, wenn das Waschmittel der automatischen Dosierung zur Neige geht, Fleckenentfernungstipps oder Waschempfehlungen. Von Kaffeevollautomaten mit Internetanbindung wie der Jura S88 lassen sich vom Bett aus die verschiedensten Kaffeespezialitäten abrufen. Saugroboter übernehmen nicht nur lästige Putzarbeiten, sondern können von unterwegs aus für die Raumüberwachung aktiviert werden. Und selbst Heizdecken (z.B. die CosyNight von Beurer) sind mittlerweile mit einem WLAN-Modul und dazugehöriger App ausgestattet.

Vernetztes Gesundheitsmanagement

Eine echte Bereicherung bieten smarte Geräte im Gesundheitsbereich. Die App der neuen Philips DiamondClean Smart Zahnbürste zeigt an, wenn bestimmte Zahnflächen zu intensiv, zu druckvoll oder zu wenig geputzt wurden oder ein Bürstenkopfwechsel ansteht. Per App lassen sich auch die Daten von Fitness-Armbändern, Aktivitätstrackern, Blutdruckmessgeräten und Waagen zusammenführen – perfekt für alle, die ihren aktuellen Gesundheitszustand im Blick behalten wollen oder müssen. Geradezu sensationell sind die intelligenten Lösungen bei Hörgeräten. Denn die können sich mittlerweile sogar mit TVs, Audiosystemen und sogar Waschmaschinen verbinden, so dass der Sound direkt aufs Hörgerät gestreamt wird.

Fug oder Unfug

Auf der IFA 2017 wird deutlich: Die Hersteller haben erkannt, dass das Internet der Dinge nur dann interessant für den Verbraucher ist, wenn es tatsächlich dazu beiträgt, die alltäglichen Dinge des Lebens effizienter und angenehmer zu gestalten. Stellt sich nur noch die Frage: Wie kommt die Tasse unter den Auslauf des Kaffeevollautomaten? Vielleicht bekommt der Saugroboter ja demnächst einen Teleskopgreifer – wer weiß?