Wellness für die Ohren

Zum guten Ton bei Kühlschränken, Kaffeemaschinen, Geschirrspülern, Staubsaugern & Co. gehören heutzutage nicht nur eine effiziente Technik und ein sparsamer Energieverbrauch, sondern auch ein angenehmer Geräuschpegel. Das liegt zum einen daran, dass offene Wohnkonzepte eine stille Arbeitsweise von Haushaltsgeräten fordern – schließlich will man sich am Esstisch mit seinen Lieben unterhalten können und nicht dem Sound des Geschirrspülers lauschen –, zum anderen haben viele Menschen den ganzen Tag über so viel Lärm um die Ohren, dass sie ihnen wenigstens zu Hause eine Auszeit gönnen sollten. 

Wenn Lärm krank macht

Obwohl wir die permanente Dauerbeschallung im Alltag oft gar nicht bewusst wahrnehmen, macht sie unserem Gehör schwer zu schaffen und stresst den ganzen Körper. Die Folgen reichen von Reizbarkeit, Schlafstörungen und Konzentrationsschwäche bis hin zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Von Tinnitus-Symptomen mal ganz zu schweigen. Und weil unsere Ohren nun mal 24/7 auf Empfang stehen und selbst im Schlaf nicht abschalten, ist es wichtig, ihnen bewusst Ruhetage zu verordnen. Das ist oft einfacher gesagt als getan, denn der Einzug von immer mehr technischen Geräten in unsere vier Wände lässt die Lärmbelastung auch dort ständig steigen. 
 

Leise Töne sind gefragt

Zum Glück achten viele Hersteller jetzt zunehmend auch auf den Geräuschpegel, den ihre Geräte verursachen. So reinigen mittlerweile etliche Geschirrspüler bei einem Schalldruck von flüsterleisen 42 dB (Dezibel). Kaffeevollautomaten werden mit extraruhigen Mahlwerken ausgestattet und selbst das Staubsaugen – früher ein Horror-Vorstellung für die Ohren – ist im Vergleich super-silent geworden. Kaum noch zu hören sind auch moderne Kühl-Gefrierkombinationen. Innovative Froster bringen es derzeit auf „unerhörte“ 34 dB. Das ist so laut wie sanftes Blätterrascheln und Sie könnten sogar ganz cool neben dem Kühlschrank schlafen. Denn ab einem Schalldruck von unter 35 dB kann sich das Ohr ausruhen. 

Besser leben durch geräuschbewusstes Einkaufsverhalten

Wer von Hausarbeit also definitiv nichts hören will, sollte beim Kauf neuer Geräte unbedingt auf die Angabe des Schall-Leistungspegels achten. Die Angabe in dB findet sich meist etwas versteckt in den Produktinformationen. Doch ein Vergleich lohnt sich: Denn nichts ist auf die Dauer nervtötender als ein laut brummender Kühlschrank, ein lärmender Dunstabzug oder ein Staubsauger mit dem Lärmpegel eines heulenden Laubsaugers. Und ganz nebenbei arbeiten geräuscharme Neugeräte meist auch noch viel sparsamer.