Frühjahrsmüde? Dann aber schnell raus an die frische Luft!

Für manchen Faulpelz ist die Frühjahrsmüdigkeit nur eine weitere Ausrede, sich nicht bewegen zu müssen. Tatsächlich aber leiden wirklich Millionen Bundesbürger unter diesem Phänomen. Auch wenn die Ursachen medizinisch nicht vollkommen geklärt sind, vermuten Experten, dass der veränderte Hormonhaushalt bei einer wachsenden Anzahl an Sonnenstunden und steigenden Temperaturen verantwortlich für die Mattigkeit und den fehlenden Antrieb sind. Davor, dem Schlappsein nachzugeben, warnen Mediziner und empfehlen, so viel Zeit wie möglich aktiv und an der frischen Luft zu verbringen. Und genau diese Zeit kann man sich mit ein paar Hilfsmitteln angenehm machen.

Kaffee hilft beim Start

Nicht nur Pollenallergiker finden dieser Tage schwer aus dem Bett. Wer ein bisschen wetterfühlig ist oder massiv unter der Frühlingsmattigkeit leidet, braucht eine Anschubhilfe am Morgen. Da kommt ein heißer Kaffee nach dem persönlichen Geschmack gerade recht. Wie der zubereitet wird, ist für manche Koffeinfans eine Glaubensfrage. Sicher ist nur, dass allein ein Kaffeevollautomat die Wünsche (fast) aller Kaffeetrinker im Haushalt erfüllen kann.

Wer es mediterran mag, beginnt den Tag mit einem Espresso. Bequem hat’s, wer auf eine Pad- oder Kapselmaschine zugreifen kann. Traditionalisten lassen sich dagegen von der guten, alten Filtermaschine nicht abbringen.

Fitness nach Maß mit ein bisschen Technik

Noch vor dem Frühstück geht es dann – zumindest am Wochenende – vor die Tür. Viele Mediziner empfehlen, für ein Minimum an Fitness täglich wenigstens 10.000 Schritte zu gehen. Manche behaupten sogar, viel mehr Sport wäre für einen normalgewichtigen Normalbürger mittleren Alters gar nicht nötig. Aber zunächst müssen die Schritte natürlich gezählt werden. Mechanische Schrittzähler für weniger als 20 Euro tun dies recht zuverlässig, wenn sie richtig am Körper getragen werden.

Wer aber mehr wissen will, kommt an einer Smartwatch oder einem Fitnessarmband nicht vorbei. Die einfachsten Vertreter der sogenannten „Bracelets“ sind schon für knapp 30 Euro zu haben. Mit Geräten zum Preis von um die 100 Euro bekommt man dann das volle Paket mit automatischer Messung der Herzfrequenz, mit GPS-Funktion und Alarm bei drohender Erschöpfung sowie Kalorienberechnungen.

Will man den Kampf gegen die Frühjahrsmüdigkeit dokumentieren, bieten sich Fitnesstracker an. Die unterschiedlichen Armbänder unterscheiden sich dadurch, dass sie die Daten automatisch in eine Cloud übertragen, aus der man sie auf jedem Computer, Smartphone oder Tablet abrufen kann. Übrigens: Smartwatches von Apple oder solche mit dem Android-Wear-System messen nicht nur Walking- und Wanderaktivitäten, sondern jede Form von Sport, bei der Strecken zurückgelegt werden.

Neue Hobbys fürs Frühjahr

Wo gerade vom Schritte zählen die Rede ist: Wandern ist das neue Jogging. Zu Fuß die schönsten Landschaften erleben und dabei mit 15 bis 50 Kilometern pro Tag mehr für die Fitness zu tun als mancher Feierabend-Jogger, liegt voll im Trend. Zumal die Zahl der dokumentierten Wanderwege – auch sogenannter Fernwanderwege, die man in Etappen begeht – ständig steigt. Musste man früher auf winzige Buchstaben auf Schildern und Baumrinden suchen oder riesige Landkarten auseinanderfalten und wieder zusammenlegen, gehören heute Smartphones und Outdoor-Navis zur Grundausrüstung.

Weil aber Musik den frühlingsmüden Körper beim Laufen, Radeln und Wandern beflügelt, trägt ein Großteil der Hobbysportler was auf den Ohren. Gewicht spart man mit leichten MP3-Playern, während der Komfort bei fitnessträchtigen Aktivtäten stark von den Kopfhörern abhängt. Zum Glück gibt es inzwischen In-Ear-, On-Ear- und sogar Over-Ear-Kopfhörer, die für den Gebrauch beim Joggen und Walken optimiert sind.

Bleibt noch ein Hobby, das zurzeit stark im Aufwind ist und das im wahrsten Sinn des Wortes. Die Rede ist von Outdoor-Drohnen, die nicht nur das Kind im Manne glücklich machen, sondern den zukünftigen Multicopterpiloten an die frische Luft zwingen. Aber Achtung: Die gesetzlichen Rahmenbedingungen wurden verschärft, sodass nicht mehr jede Drohne, die es zu kaufen gibt, von jedermann an jedem Ort pilotiert werden darf.