Heizkosten sparen im Smart Home

Die Temperaturen fallen und in vielen Häusern und Wohnungen werden bereits die Heizungen aufgedreht. Damit steigt natürlich auch der Energieverbrauch in den Haushalten. Ein Großteil davon entfällt auf das Heizen. In Zeiten des Smart Home gibt es aber durchaus Möglichkeiten, den Verbrauch besser zu kontrollieren und damit die Kosten zu senken – mit programmier- und steuerbaren Thermostaten sind Ersparnisse im zweistelligen Prozentbereich möglich.

Mit Thermostaten heizen und bares Geld sparen

Intelligente Heizkörperregler sind ihren mechanischen Vorgängern, die mit sich ausdehnender und zusammenziehender Flüssigkeit die Temperatur erfühlen, mittlerweile um Längen voraus. Sie bieten zum Beispiel die Möglichkeit, individuelle Heizprofile zu programmieren, lassen den Nutzer ein Wochen-Zeitprogramm erstellen und ermöglichen mehrere Schaltpunkte pro Tag. So kann die Heizung zum Beispiel nachts gedrosselt und schon vor dem Aufstehen wieder höhergestellt werden – ganz nach Bedarf. Manche Modelle können – bei entsprechender Smart Home-Ausstattung – sogar erkennen, ob in einem Raum ein Fenster geöffnet ist. Durch diese Information wissen die Geräte, dass sie die Heizleistung nicht erhöhen müssen, wenn es während des Lüftens kurzfristig kühler wird.

Aus dem Büro die Fußbodenheizung regeln

Die neuen Generationen von intelligenten Thermostaten sind fast alle per App steuerbar. Sie verbinden sich mit dem heimischen Netzwerk und können somit auch über das Smartphone, ein Tablet oder den Computer gesteuert werden – und das sogar, wenn Sie nicht zuhause sind. So lässt sich die Heizung auch mal schnell aufdrehen, wenn man überaschenderweise früher aus dem Büro kommt und gerne in eine mollig warme Wohnung kommen möchte. Wer smarte Sprachassistenten wie Alexa oder Google Assistant nutzt, sollte darauf achten, dass der neue Thermostat auch mit ihnen kompatibel ist, dann lässt sich die Heizung sogar per Sprache steuern und regulieren.

Mit einem sogenannten Fußbodenheizungsaktor können nicht nur herkömmliche Heizkörper, sondern auch Fußbodenheizungen ins Smart Home eingebunden werden. Moderne Funktechnologie kann hier einen größeren Verkabelungsaufwand vermeiden und nach erfolgreicher Installation bekommt das Zuhause auch einen wohlig warmen Boden nach Wunsch – Heizkostenersparnis inklusive.