Drohnen & Multicopter – die neuen Überflieger

Sensationelle Aufnahmen aus der Vogelperspektive und kinoreife Videos aus der Luft? Drohnen machen’s möglich.

Die kleinen, ferngesteuerten Drohnen sind wahre Senkrechtstarter unter den Technik-Gadgets. Ob spektakuläre 4K-Sport- oder Action-Videos, atemberaubende Landschaftsbilder oder einmalige Hochzeits-Aufnahmen – Multicopter ermöglichen völlig neue Perspektiven, sind supereasy zu bedienen und ideale Flugbegleiter bei den schönsten Augenblicken des Lebens. Schätzungen zufolge schwirren in Deutschland bereits mehr als 500.000 Drohnen herum. Tendenz weiter steigend.

Luftakrobaten mit Spaßfaktor

Die Luftkünstler gibt es für alle Bedürfnisse und jeden Geldbeutel. Einen spielerischen Einstieg ermöglicht die Minidrohne Mambo von Parrot. Ob Luftrennen, Geschicklichkeitsparcours oder als charmanter Überbringer von kleinen Zettelnachrichten – diese robuste Drohne ist für alle Manöver zu haben und per App kinderleicht zu bedienen. Wer hingegen mehr Wert auf tolle Aufnahmen denn auf netten Spielspaß für zwischendurch aus ist, der muss ein bisschen tiefer in die Tasche greifen.

Kreative Luftbildkünstler

Die funkgesteuerte DJI Spark besitzt zum Beispiel eine integrierte Hochleistungskamera mit einem f/2.6 Weitwinkelobjektiv mit einer Brennweite von 25 mm und einem 1/2.3 Zoll CMOS Sensor für stabilisierte Videos in 1080p und Fotos mit 12 Megapixeln. Damit lassen sich die tollsten Luftaufnahmen machen, zumal die Spark auch noch über intelligente Flugmodi und eine intuitive Steuerung verfügt, mit der sich die Welt von oben ganz neu entdecken lässt.

 

 

 

Sorgenfreies Fliegen

Bevor Sie in die Lüfte abheben, sollten Sie jedoch unbedingt einige Dinge beachten, sonst fliegen Sie schnell in rechtliche Verbotszonen. Seit April 2017 gibt es nämlich eine neue Drohnen-Verordnung, die Sie als Nutzer besser kennen und beachten sollten:

Aufstiegsfreiheit: Fluggeräte bis zu fünf Kilo dürfen bundesweit zwar ohne spezielle Erlaubnis aufsteigen, allerdings dürfen Drohnen von mehr als 250 Gramm nicht mehr über Wohngebiete fliegen. Ausnahme: Die Besitzer bzw. Bewohner des Gebiets haben ausdrücklich zugestimmt.

Flughöhe: Die Grenze liegt bei 100 Meter. Alles was höher fliegt, benötigt eine Erlaubnis.

Flugweite: Fluggeräte bis fünf Kilo müssen immer in Sichtweite des Piloten oder einer zweiten Person, die in ständigem Kontakt mit dem Steuernden ist, sein.

Flugverbotszonen: Dazu zählen Flughäfen, Einsatzorte von Polizei und Feuerwehr, Krankenhäuser, Gefängnisse, Militärgelände, Atomkraftwerke, Industrieanlagen, einige Behörden, Menschenansammlungen, Unfälle sowie Naturschutzgebiete.

Versicherung: Vor dem ersten Start unbedingt die Haftpflichtversicherung checken. In den meisten Fällen ist eine Zusatzversicherung nötig.

Neu ab 1. Oktober 2017

Kennzeichnungspflicht: Ab 250 Gramm muss der Multicopter mit einer Plakette mit Namen und Adresse des Eigentümers ausgestattet sein.

Kenntnisnachweis: Drohnen ab zwei Kilogramm benötigen dann einen „Drohnen-Führerschein“.