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Tea-Time für Genießer

Herbstzeit ist Teezeit. Eine Tasse Tee wärmt die Seele und belebt den Geist – ganz zu schweigen von den vielen gesundheitsfördernden Eigenschaften, die dem Heißgetränk nachgesagt werden. Seinen wohltuenden Charakter entwickelt Tee aber nur, wenn Teequalität, Wassertemperatur und Ziehzeiten perfekt aufeinander abgestimmt sind.

Seit Jahrtausenden zählt Tee zu den beliebtesten Getränken rund um die Welt. Täglich werden rund 14 Milliarden Tassen Tee getrunken. Und selbst wir Deutschen – eigentlich als Kaffeetrinkernation bekannt – kommen mehr und mehr auf den Geschmack. 2016 lag der Pro-Kopf-Konsum bei rund 28 Litern. Ganz besonders schätzt man den Wohlfühlfaktor Tee übrigens in Ostfriesland: Mit 300 Litern pro Jahr liegen seine Einwohner weltweit an der Spitze und übertreffen sogar die Briten.

Tee trifft den Zeitgeist

Während sich die Ostfriesen zur „Tee-Tied“ am liebsten schwarzen Tee mit Sahne und weißem Kandiszucker gönnen, erobern im Rest des Landes auch grüne, weiße und rote Tees die Tassen. Was kaum einer weiß: Alle Tees (außer Kräutertees natürlich) werden aus dem gleichen Teestrauch, einer Kamelien-Art mit dem klingenden Namen „Camellia Sinensis“, gewonnen. Welche Farbe in der Tasse landet, hängt einzig und allein davon ab, ob die Teeblätter nach dem Pflücken gewelkt oder gedämpft (grüner Tee), fermentiert (schwarzer Tee) oder halbfermentiert (Oolong) werden.

 

 

 

Das Geheimnis der Blattqualität

Die Eigenheiten und das spezielle Aroma eines jeden Tees sind jedoch nicht nur von der Herstellungsart abhängig. Auch die Anbauregion und ihre klimatischen Bedingungen, der Zeitpunkt der Pflückung und die Blattgröße sind für die Güte entscheidend. First Flush Tees, also die Blätter der ersten Pflückung, sind wegen ihres zarten Charakters sehr beliebt. Während die Sommerernte des Second Flush durch ihr kräftiges, vollmundiges Aroma besticht. Bei den Blattgrößen unterscheiden Teekenner zwischen Blatt, Broken, Fannings und Dust. Die beiden letzteren landen wegen ihrer minderwertigen Qualität jedoch meist nur in Teebeuteln. Womit auch gleich die Frage geklärt wäre: Was ist besser – Loseblatt oder Beutel?

Die hohe Kunst des Aufgießens

Aber wie holt man nun das Beste aus den Blättern heraus? Das ist einerseits Geschmackssache, andererseits aber kommt es auf das Zusammenspiel von Wasserqualität, Wassertemperatur und die Ziehzeit an. Grundsätzlich gilt bei Schwarztee: Ab drei Minuten wird im Tee so viel Gerbsäure freigesetzt, dass er bitter wird. Wer also ein gutes Aroma ohne bitteren Beigeschmack möchte, sollte den Tee nicht länger als 2-3 Minuten ziehen lassen. Wertvolle Hilfestellungen bieten hier Teeautomaten, wie der Gourmet Tea Advanced Automatic von Gastroback. Er besitzt sechs verschiedene Teeprogramme mit unterschiedlichen Brühstärken, individuell einstellbarer Ziehdauer und eine superpraktische Filter-Up&Down-Funktion, die den Teefilter automatisch anhebt, wenn die Ziehdauer erreicht ist.

Manche mögen’s heiß

Darüber hinaus ist die Wassertemperatur entscheidend für den Geschmack. Jede Teefarbe hat nämlich ihre persönliche Temperaturanforderung. Während robuste English Breakfast-Mischungen und Kräutertees kochendes Wasser benötigen, um ihr Aroma optimal zu entfalten, sollte die Wassertemperatur für grüne und weiße Teesorten maximal 70 bis 85 Grad betragen. Elektrische Teekocher haben die optimale Temperatur dabei bestens im Blick und können sogar vorprogrammiert werden, sodass Sie morgens aufwachen und der Tee schon auf Sie wartet. Als einfache Alternative empfehlen sich aber auch Wasserkocher mit präziser Temperaturanzeige – wie der Philips HD9385. Übrigens: Je weicher das Wasser, desto besser ist das Aroma.