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IFA-Trend: OLED-TVs

Am 1. September öffnet die IFA, die weltweit führende Messe für Consumer Electronics und Home Appliances, ihre Tore. In unserer 5-teiligen IFA-Preview-Serie verraten wir Ihnen schon vorab die spannendsten Trends und innovativsten Produktneuheiten der Hersteller.

Curved ist out, von 3D haben wir uns satt gesehen ... und nun? 2017 stehen alle Zeichen auf OLED – und das aus gutem Grund: Keine andere Technologie liefert eine solch sensationelle Bildqualität. Tolle Kontraste, brillante, natürliche Farben und satte Schwarztöne lassen herkömmliche LCD-Fernseher dagegen blass aussehen. Nebenbei brilliert die innovative Technologie auch noch mit einer ultradünnen Bauweise und einem großen, seitlichen Betrachtungswinkel. Fast alle Hersteller setzen deshalb auf die Bildschirmtechnik mit selbstleuchtenden, organischen Leuchtdioden anstelle der konventionellen Flüssigkristalle.

Neue Bilderwelten

Den wohl spektakulärsten OLED-Fernseher hat wieder einmal mehr LG im IFA-Gepäck: den ultradünnen Wallpaper-TV W7. Das knapp 4,5 mm „dicke“ Schmuckstück lässt sich mit Magneten direkt an der Wand befestigen und besticht nicht nur mit seinem filigranen Design, sondern auch mit einer beeindruckenden Bildschirmdiagonale von 77 Zoll (195 Zentimeter). Hollywood-Feeling in den eigenen vier Wänden verspricht auch die zweite Generation der OLED-TVs aus der 1004-Serie von Panasonic. Ein riesiges Portfolio an OLED-TVs made in Germany wird Loewe auf der IFA präsentieren, wobei fast alle Modelle sogar über eine integrierte Soundbar verfügen. Sehenswert sind auch die Philips Fernseher, die die OLED-Technologie gleich noch mit der charakteristischen Ambilight-Technologie koppeln. Und selbst Sony – bisher im Heimkinoformat noch ohne OLED-Modell – feiert mit dem Bravia A1 auf der IFA seine OLED-Premiere.

Nichts für Schnäppchenjäger

Die einzigartige Bildqualität der neuen Display-Technologie hat natürlich ihren Preis. Vor allem die diesjährigen IFA-Flaggschiffe mit ihren großen Bildschirmdiagonalen sind kein Schnäppchen. Doch weil immer mehr Hersteller auf die OLED-Welle aufspringen und viele mittlerweile auch Wohnzimmer-geeignete Bilddiagonalen im Portfolio haben, sinken erfreulicherweise auch die Preise. Ab 2.000 Euro aufwärts sind die genialen Flimmerkisten jetzt schon zu haben – und die OLED-Technik zahlt sich nicht nur für TV-Junkies aus.