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Connected Health

 

Die Smart Home-Technologie ist in der Lage Sicherheit, Wohnkomfort und Energieeffizienz zu steigern, aber auch Ihr persönliches Wohlbefinden und sogar die Gesundheit. Sowohl für ältere als auch für jüngere Menschen haben intelligente Health-Gadgets jede Menge Vorteile zu bieten. Durch die Verbindungsmöglichkeiten mit Smartphone, Tablet & Co. ergeben sich nachhaltige Möglichkeiten für die Verbesserung und Überwachung des Gesundheitszustands und ein langes, selbstbestimmtes Leben. Beispiele gefällig?
 

Wearables zur Gesundheitsprävention

Top fit sein und auch so bleiben – dazu können smarte Fitnesstracker jede Menge beitragen. Verpackt in Armbändern, Ansteck-Clips oder Ketten-Anhängern überwachen die zahlreichen Sensoren der Wearables die Herzfrequenz, zählen Schritte oder messen die zurückgelegte Distanz auf dem Fahrrad. Per WLAN werden die Werte dann ans Smartphone oder Tablet übertragen. Und per passender App lassen sich die aufgezeichneten Daten in übersichtlichen Grafiken darstellen und auswerten. So können Menschen, die etwas Bewegung in ihr Leben bringen wollen, nicht nur den Status quo des jeweiligen Tages abrufen, sondern auch die Veränderungen des Fitnessprofils im Laufe der Zeit beobachten. Ein guter Motivations-Coach für mehr Bewegung im Alltag, die sich – wie jeder weiß – positiv auf die Gesundheit auswirkt, da sie den Blutdruck senkt, die Fettverbrennung ankurbelt und den Bewegungsapparat stärkt.

 

 

Schlafen wie ein Murmeltier

Neben der Aktivitätserkennung verfügen die meisten Fitnessarmbänder auch über eine automatische Schlafaufzeichnung. Durch die regelmäßige Analyse des Schlaf-Wach-Rhythmus lässt sich dann gut nachvollziehen, welche Aktivitäten am Tag zu einer gesunden, entspannten Nachtruhe beitragen und welche nicht. Apropos Schlaf: Auch ein intelligentes Lichtsystem, das wie von Zauberhand einen Sonnenuntergang oder -aufgang simulieren kann, sorgt im Smart Home für eine gute Nacht und einen deutlich relaxteren Start in den Tag.
 

Health-Monitoring

Gesundheitsrelevante Daten liefern auch smarte Waagen und Blutdruckmessgeräte. Bei den elektronischen Gewichtsmessern empfehlen sich vor allem Körperfettwaagen, die nicht nur das Gewicht messen, sondern auch Alter, Größe und Fitness-Aktivitäten berücksichtigen. Außerdem sollte die Waage die Möglichkeit besitzen, sich über eine App mit dem Fitnesstracker oder dem Blutdruckmessgerät zu vernetzen, so dass wirklich alle Gesundheitswerte im Zusammenhang betrachtet werden können. Philips ermöglicht dies zum Beispiel mit der HealthSuite Health App, in der die Daten von Smartwatch, Waage und Blutdruck zusammengeführt werden und so ein umfassendes Gesamtbild des aktuellen Gesundheitszustands liefern. Personalisierte Tipps gibt es obendrein. 
Wer weniger auf sein Gewicht achten muss, dafür aber unbedingt seinen Blutdruck im Auge behalten muss, der ist mit einem smarten Blutdruckmessgerät bestens bedient. Die Dokumentation der Messungen liefert nicht nur dem Patienten wichtige Information über sein Herz-Kreislauf-System, sondern auch dem behandelnden Arzt die nötigen Daten für eine erfolgreiche Therapie. 

 


Innovative Zahnpflege und Rasiererlebnisse

In Sachen Zahngesundheit haben sich hingegen smarte Zahnbürsten bewährt. In Echtzeit werden damit Kopf- und Putzbewegungen erkannt und analysiert sowie eine Andruckkontrolle zur Schonung des Zahnfleisches durchgeführt. Per App auf dem Smartphone können Sie dann verfolgen, ob Sie tatsächlich alle Zähne erfasst haben. Zudem geben die Apps individuelle Tipps für eine Optimierung der Mundpflege. Manche intelligenten Zahnbürsten besitzen sogar eine integrierte Kamera, die die Putzbewegungen per Livestream auf das Display des Handys überträgt. Nicht nur aus Zahnarztsicht eine gute Perspektive. 
Die Digitalisierung macht aber auch vor Rasierern keinen Halt: Bei Panasonic zum Beispiel ermitteln Bartdichte-Sensoren die individuelle Bartstruktur, erkennen bereits rasierte Gesichtspartien und passen die Leistung des Scherkopfes entsprechend an. Bei Philips sammelt die Smart Shaver App Daten zum individuellen Rasierverhalten und gibt personalisierte Tipps für ein angenehmeres Rasiererlebnis mit weniger Hautirritationen.  
 

Autonomes Wohnen im Alter

Neue Technologien eröffnen insbesondere auch Senioren und Menschen mit Handicap eine große Chance auf ein langes, selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden. Ambient Assisted Living, kurz AAL, heißt der Bereich, der durch den Einsatz von vernetzter Kommunikations- und Informationstechnik den Alltag erleichtern soll. Dazu zählen neben smarten Überwachungs- und Steuerungseinrichtungen, zum Beispiel für Licht, Unterhaltungselektronik, Hausgeräte und Sicherheitssysteme, auch clevere Kommunikationslösungen, Notrufsysteme, Sturzsensoren, Medikamentenerinnerungsprodukte und Sprachassistenzsysteme. Im Zusammenspiel sollen sie Senioren das tägliche Leben nicht nur einfacher und komfortabler gestalten, sondern auch im Fall der Fälle dafür sorgen, dass schnell Hilfe in Anspruch genommen werden kann. Die Anwendungen sind dabei so vielfältig wie die Lebenssituationen und können in einem offenen System auch immer angepasst werden. Eine wesentliche Erleichterung für Menschen mit eingeschränkter Mobilität sind in einem Smart Home auf alle Fälle vordefinierte Szenarien, z. B. „Zu Bett gehen“ oder „Aufstehen“. Wird das Szenario „Zu Bett gehen“ per App aktiviert, werden alle Lichter ausgeschaltet, die Rollos runtergelassen, die Heizung runtergeregelt oder was auch immer am Abend sonst noch nötig ist – und zwar mit einem Fingertipp. Für alle, die sich mit der Bedienung von Smartphone oder Tablet schwertun, ist zusätzlich die Einrichtung eines Sprachassistenten ideal. Dann genügt sogar nur ein Sprachbefehlt an Alexa, Siri & Co. und das gewünschte Szenario wird eingeleitet. 

 

Smarte Systeme für ein beruhigendes Gefühl

Durch innovative Vernetzungsmöglichkeiten können Menschen mit Handicap viele Geräte selbständig bedienen, ohne extra zu dem Gerät gehen zu müssen. Sie können ihre Gesundheitswerte ohne großen Aufwand kontrollieren, werden daran erinnert ihre Medikamente einzunehmen, ausreichend zu trinken oder den Arzttermin nicht zu vergessen.
Ein äußerst erfolgreiches Assistenzsystem, das mittlerweile auch schon sehr verbreitet ist, ist das Hausnotrufsystem. Wird der Notrufknopf gedrückt, werden automatisch Angehörige oder Pflegekräfte über die Gefahrensituation und den Standort des Senders informiert. Aber auch über Bewegungsmelder und Überwachungskameras können Angehörige sehr schnell erkennen, wenn etwas nicht stimmt oder sich die Alltagsgewohnheiten plötzlich ändern.  
Sie sehen, ein smartes Wohnumfeld unterstützt ältere Menschen, länger in ihrem Zuhause wohnen zu können, und schenkt den Angehörigen ein beruhigendes Gefühl – selbst wenn sie nicht ständig vor Ort sein können. 

 

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