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Fünf kuriose Smart Home Gadgets, die man (nicht?) braucht

Fenster von unterwegs öffnen und schließen, die Heizung noch aus dem Büro regulieren oder den Besuch bereits über eine App vor der Tür stehen sehen – Smart Home Gadgets werden in unserem Alltag immer selbstverständlicher. Unter ihnen gibt es aber auch immer wieder extravagante Ausreißer, bei denen jeder selbst entscheiden muss, ob er sie eher als nützliche Alltags-Erleichterer oder als überflüssige Nice-to-haves einordnet. Wir stellen fünf davon vor:
 
  1. Der fahrende Wecker: Es gibt Wecker mit Walgesängen, simulierten Sonnenaufgängen oder solche, die man an die Wand donnern kann, ohne dass sie Schaden nehmen. Aber was helfen all diese Funktionen, wenn sie einen nicht aus dem Bett bringen? Clocky, der fahrende Wecker, soll Abhilfe schaffen. Er ist an seinen Seiten mit zwei Rädern ausgestattet und fährt lärmend durchs Schlafzimmer, sobald der eingestellte Alarm losgeht. Wer ihn ausschalten will, muss aufstehen und ihn einfangen.
     
  2. Die smarte Babywippe: Eine smarte Wippe übernimmt die Elternaufgabe, den Nachwuchs in der Wiege langsam in den Schlaf zu schaukeln. Die dazugehörigen Lautsprecher liefern zusätzlich beruhigende Töne, die das Kind zum Einschlafen bringen sollen.
     
  3. Der smarte Kräutergarten: Der schlaue Kleingarten kommt in etwa in der Größe eines Kühlschranks daher und erinnert an ein großes Terrarium. Hat man die diversen Kräuter, die man später gerne ernten würde, einmal von Hand ausgesät, kümmert sich der smarte Gärtner-Kasten um alles Weitere – wie die Belüftung, das Wässern und die Versorgung mit UV-Licht. Via Smartphone-App lässt sich dann überprüfen, wann die Pflänzchen reif zur Ernte sind.
     
  4. Der Reifeprüfer: Der X-Spect der Firma Bosch untersucht Lebensmittel ganz genau. Sein Sensor ist in der Lage, Food-Details wie Frische, Reifegrad oder den Nährwert auszulesen und dem User mitzuteilen. So kann dieser ganz schnell herausfinden, ob das letzte Ei im Kühlschrank noch gut ist, Obst oder Gemüse schon reif sind oder aus welchen Inhaltsstoffen die Tafel Schokolade zum Nachtisch besteht. 

    Außerdem ist der Scanner in der Lage, die Zusammensetzung von Flecken auf der Kleidung herauszufinden – so kann im Anschluss das passende Waschprogramm empfohlen werden. Natürlich hat das Gerät eine WLAN-Schnittstelle und kann so ins Smart Home integriert werden. In welcher Form und wann der Scanner in den Verkauf geht, ist noch unklar.
     
  5. Die smarte Duftlampe: Eine smarte Glühbirne mit Duftkerzenfunktion? Ja, so etwas gibt es. Via Smartphone-App lässt sich ein kleiner Tank mit Aroma-Ölen öffnen – und der jeweilige Raum in die unterschiedlichsten Düfte tauchen. Die veränderbare Lichtfarbe gerät da schon fast ins Hintertreffen.