Ach du dickes Ei!

Ostern steht vor der Tür und was wäre Ostern ohne kunterbunte Ostereier? Mit der richtigen Technik zauberst Du im Handumdrehen die schönsten Farben und Muster auf das Ei. Wir verraten Dir, wie es geht und worauf Du beim Eier kochen und färben achten solltest.
 

Auf den Punkt gebracht

Ganz gleich, ob sanfte Pastelltöne oder Knallfarben, ob Ombré-Look oder kreative Verzierungen – die Basis für schöne Ostereier ist eine makellose Schale. Einfacher gesagt als getan. Denn vor dem Färben kommt das Kochen – und wie jeder weiß, platzt da die Schale gerne einmal auf. Selbst beliebte Methoden wie Anpieksen oder das Hinzugeben von Essig können Risse meistens nicht verhindern. Das Einzige, was wirklich gegen Bruchlandungen hilft: ein Eierkocher. Mühelos und ungefährdet bringt er bis zu sieben Eier gleichzeitig auf den Punkt. Dabei lässt sich sogar noch der gewünschte Härtegrad einstellen. Von wachsweich bis hart gekocht – Eierkocher haben für jeden Geschmack das perfekte Timing.
 

Perfekt grundiert

Sind die Hühnereier erstmal perfekt gekocht, gibt es eine Vielzahl von Färbemöglichkeiten. Für knallbunte Eier greift man am besten zu künstlichen Ostereierfarben. Für weniger kräftige Farben empfehlen sich natürliche Färbemittel. Ein Kurkuma-Sud zum Beispiel färbt weiße Eier gelb, während der Saft der Roten Beete die Eier in wunderschöne Rottöne taucht. Blaue Eier bekommst Du, wenn Du die Eier in einer Rotkohl-Flüssigkeit baden. Grundsätzlich gilt beim Färben mit natürlichen Farbstoffen: Weiße Eier nehmen die Farbe leichter an als braune. Je länger die gekochten Eier in dem Sud liegen, desto intensiver wird der Ton. Und für eine möglichst gleichmäßige Grundierung ist es hilfreich, die Eier vorher mit Essig abzureiben.
 

Kreativ in Szene gesetzt

Wem unifarbene Eier zu eintönig sind, kann man sie noch mit speziellen Motiven verzieren:
  • Blüten & Blätter
    Für eine florale Optik lege Blüten und Blätter auf die Eier und umwickle diese dann mit einem Seidenstrumpf. Nun kannst Du mit dem Färben starten.
     
  • Schriftzüge
    Hinterlasse mit Zitronensaftkonzentrat einen Schriftzug auf dem hart gekochten Ei - nach dem Färben kommen dann die Buchstaben zum Vorschein.
     
  • Ombré-Optik
    Für diesen Look tupfst Du die frisch gefärbten Eier mit einem Küchentuch vorsichtig ab und bespritzt diese anschließend mit Hilfe einer Zahnbürste mit goldener Lebensmittelfarbe. Zum Schluss reibst Du die Eier noch mit ein wenig Öl ein – das bringt die Farben so richtig zum Glänzen.
     
  • Ringel-Look
    Um eine Streifen-Optik zu erhalten, nimmst Du beliebig viele Gummibänder und stülpst diese über das Ei. Tauche das Ei anschließend in Lebensmittelfarbe, bis es die gewünschte Farbintensität erreicht hat, und nimmst es zum Trocknen aus der Farbe. Ist das Ei vollständig getrocknet, kannst Du die Gummibänder vorsichtig abziehen.
     
  • Fingerabdrücke
    Für individuelle Muster und kreative Figuren eignet sich die Fingerabdruck-Technik. Einfach die Finger mit bunter Fingerfarbe färben, beliebig auf dem Ei platzieren und gut trocknen lassen. Aus ein paar Fingerabdrücken entstehen so ganz einfach Küken oder Osterhasen.
     
  • Steinoptik
    Wer ein Fan von Minimalismus ist, liegt mit Ostereiern in Steinoptik genau richtig. Diesen Look erhältst Du mit Hilfe von "Steinspray" - einfach aufsprühen und fertig.

 


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